Archiv des Autors: Thomas Kinkele

Infobrief August 2018- Extremsommer

Extremsommer

Infobrief Juni 2018-Wachstum

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Infobrief April 2018-Frühlingsausbruch

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Infobrief März 2018-Nordwinde

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WIR-Raum erschaffen und halten

Über das Wochenende 20. bis 22. April hat bei uns eine Fortbildung stattgefunden, an der nur erfahrene Duftwerker aus der Ennearom-Schmiede und Jochen Hansen als Impulsgeber seitens der Evolutionären Spiritualität teilnehmen konnten.  Ausgeschrieben hatte ich

Dimensionen des Heilens

Gelebte Magie im Wir-Raum

Da wir mit einer extrem tiefgreifenden Methode der Pflanzendestillation Pionierarbeit leisten, wäre es für unerfahrende Menschen u.U. eine Überforderung, den anvisierten Raum zu halten. Es war bereits die 3. Veranstaltung mit durchschlagendem Ergebnis.

Worum geht’s ?

Es wird kein Konzept im Vorwege entwickelt, aber es gibt Ankerpunkte, wie Pflanzen-Meditation, Destillationsprozess und Schwitzhütte im Zaubergarten, was dem Ganzen eine gewisse Struktur gibt. Ansonsten wird der Raum geöffnet für alles, was sich manifestieren will.

Inspiriert durch die Bewegung der evolutionären Spiritualität und dem damit verbundenen Dialogprinzip der konstruktiven Grundhaltung, ist unser Ziel der bewusst angestrebte Wir-Raum. Zentrales Anliegen ist, den  Entfaltungsprozess in jeder Hinsicht zu unterstützen, physisch, emotional und geistig, um ein Maximum an Heilungsenergie zu generieren. Dem Leben eine Chance zu geben. In diesem Raum wird alles integriert was auftritt, weil wir eine eindeutige innere Haltung einnehmen. Man könnte sie als Willkommenskultur bezeichnen… ja zu dem zu sagen, was ist, wie es ist und damit in einen Transformationsprozess zu  gehen.

Über den Duft  finden wir unseren „Verbündeten“ im Zaubergarten, dem als heiliger Raum in dieser Jahreszeit eine besondere Klarheit zu eigen ist.

 

Margit kommuniziert mit der Douglastanne

Ulla hat sich in das erstaunlich früh ausgetriebene Moxakraut vertieft

Annette meditiert mit der Sicheltanne auf Sinnesohrganen und Energiezentren

Sybille wurde von der Eibe gerufen

Claudia arbeitet mit der Weihrauchzeder

Ane fühlt sich in die Wasserminze hinein

Jochen ist in Kontakt mit dem Honigmelonensalbei

Der Kalmus erzählt Susanne Geschichten aus der Urzeit

Ich selbst bin wieder bei „meiner“ Balsampappel gelandet, die gerade jetzt am stärksten duftet.

Diese neun Pflanzen haben sich für die Ennearom-Destillation gemeldet.

Der Ennearom-Destillationsprozess  läuft in neun Schritten ab und wird auch mit dem persönlichen Lebensprozess verbunden. Die Schritte werden mit den folgenden Themen verbundent:

Frühe Kindheit – Schulzeit – Pubertät – Beziehung – Wissen – Lebensschocks – Leichtmut – Innere Kraft – Auflösung

Dieser  Prozess enthält auch dialogische Prinzipien. Alles, was auftaucht ist willkommen. Es taucht alles auf transformiert werden will und wir wissen vorher nicht, was es ist.

Wenn dann am nächsten Tag die einzelnen Chargen in einem gemeinsamen Ritual zusammengefügt werden, spüren wir die Magie des Heiligen Raumes deutlich . Sich gemeinsam an einen solchen Heilungsprozess verschenken zu dürfen ist phänomenal.

Das „Wässerchen“ was man dafür bekommt, ist von ausserordentlicher Aromaqualität mit so vielen Facetten, hat eine unglaublich nachhaltige Wirkung und ruft die Kraft des Wir-Raums immer wieder in die Gegenwart.

Magische Pflanzenbilder

Eine Kollektion edel gerahmter Naturmotive, die den Betrachter dazu inspirieren, über das eigene Dasein nachzudenken und auf einer tieferen Ebene in Verbindung zur Natur zu treten.

Die Kollektion für eine Ausstellung umfasst die 4 Jahreszeiten mit jeweils maximal 4 Motiven
Zu jedem Bild gibt es eine Textkarte.

Details:                                                                                                                                                        Scharfer Fotodruck in Laborqualität                                                                                                      Passepartout mit Schrägschnitt
Individueller Dekorrahmen
Kristallklare Acrylglasscheibe
Aussenmaße 440 x 440 mm
Stückpreis 69,00 € (inkl.Versand und Mwst.)

Bedingungen:                                                                                                                                                    Die für die Ausstellung gewählten Exemplare werden mit Proforma-Rechnung angeliefert. Sie können verkauft oder im Anschluss in Originalverpackung wieder zurückgeschickt werden. Verkaufte Bilder werden nach Abzug von 20% Verkaufsprovision zur Zahlung fällig.

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Winterbilder

 

Endlichkeit

Die Auflösung vor der Neugeburt

Schwarzpappel

„Fürchte dich nicht vor Verlust und Leere, denn der Wandel trägt das Leben“ Dieses Bild spricht den Teil in uns an, der gerne so bleiben möchte, wie er ist. Das Alte schenkt dem Neuen Raum. Dies ist der Übergang in eine neue Dimension!

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Aufbruch

Pioniere des Lebens

Trompetenflechte

„Wir blasen das Signal zum Aufbruch“ Es ist der nahende Frühling, der hier angekündigt wird.  Eine klare Ausrichtung auf das Kommende lässt Perspektiven wie von selbst entstehen und ein größeres Ganzes hinter all dem Werden erkennen.

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Führung

Von der Wiege bis zur Bahre

Froschlöffelwurzel

„Sei ganz im Hier und Jetzt und ehre das, was dich dorthin geführt hat“   Vergangenheit mit starken Gefühlen im Gepäck, wiegt schwer. Sie zu würdigen, macht es leichter und wahr ist ehedem immer das, was als Wahrheit erfahren wird.

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Anker

In Beziehung und Verbindung stehen

Herbstanemonensaat

„Lasse dich auf dein inneres Selbst ein und verbinde dich mit deinem Urgrund“  Schutz und Orientierung findet der Mensch am besten in sich selbst. Jedes Gefühl von Mangel kann auf geistigem Wege aufgelöst werden. Mit einer Vision der Fülle ist das Kommende gesichert.

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Frühlingsbilder

 

Initiation

Die ganze Wahrheit erkennen

Junger Tannenzapfen

„Es ist sinnvoll, sich auf das Wesentliche auszurichten, denn das verleiht Flügel“ Mit  gesammelter Ausrichtung auf die Mitte wird ein beständiges Wachstum gewährleistet. Ein großer Schritt hin zu Selbstbestimmung. So kann Zuversicht und Vertrauen  entstehen.

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Flügelschlag

Neue Impulse kommen

Weinspross

„Über innere Bilder meldet sich die Intuition als Stimme aus der geistigen Welt“ Es ist als würden die Engel winken. Daraus können neue Kräfte wachsen und das Handeln wird von Herzblut durchströmt. Dahinter wird ein starker Wille nach Entfaltung spürbar.

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Weisheit

Das luftige Wesen entdecken

Schlehdornblüten

„Erkenne die Leichtigkeit als die andere Seite der Schwere und nimm beides an“ Ebenso geht es um das Maß zwischen Bewegung und Ruhe.  Die Leichtigkeit des Seins rückt einfach nur in den Mittelpunkt der Wahrnehmung, damit die Seele sich in die Lüfte schwingen kann.

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Kraftquelle

Die Energie wird freigesetzt

Löwenzahnblüte

„Finde heraus, was für dich wichtig ist und gehe achtsam mit Deiner Energie um“ Aus der Erkenntnis, dass alles EINS ist, können ungeahnte Energien freigesetzt werden, die vorher im Kampf gebunden waren. Es ist eine explosive Kraft, die beherrscht werden will.

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Sommerbilder

 

Zuwendung

Eine hilfreiche Hand ausstrecken

Melissenblüte 

„Schau genau hin, ob deine schützenden und bewahrenden Fähigkeiten wirklich nützen“ Hier geht es um Freiheit und die liegt im Loslassen. Es erlaubt Beständigkeit in einer dem Leben zugewandten Haltung und ist die Vertrauensgrundlage für alles.

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Narrenfreiheit

Neue Blickwinkel erkunden

Gierschblüten

„Das Augenmerkt nicht auf die Hindernisse  richten, sondern  darauf, was dich weiterbringt“ So kommt man schneller von der Stelle, wenn es eng wird. Vielseitigkeit schafft Bewegung und oft sind es die verrückten Ideen, die uns erlauben, beherzt voran zu gehen.

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Enthüllung

Das Ziel anvisieren und Fülle leben

Zwiebelblüte

„Nähere dich dem Bild der Vollkommenheit als die höchste Form deines Daseins“ Das Vertrauen in den evolutionären Impuls darf ganz im Vordergrund stehen. Da ist eine Kraft, die bereitsteht und auf ihre Nutzung wartet.

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Trance

Der entrückte Blick

Muskatellersalbeiblüte

„Vertraue dem inneren Meister, auch wenn der Verstand  dem Weg nicht folgen mag“ Es wird Neuland betreten und braucht den Impuls, sich auf unbekanntes Territorium zu wagen. Dort ist es möglich, sich mit der Quelle allen Seins zu verbinden.

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Herbstbilder

 

Brückenschlag

Zwischen Himmel und Erde

Weihrauchzeder

„Löse dich aus dem Netz der Verflechtungen und betrachte das Ganze von oben“ Der Schritt in eine neue Dimension darf in Klarheit erfolgen. Das Alte kann nicht mitgenommen werden. Wenn die Fesseln gelöst werden, kann Transparenz als Erleuchtung erfahren werden

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Grenzgebiet

Der Spalt zwischen den Welten

Alter Holunderstamm

„Fühle wie es ist, sich auf einem Grenzgebiet zu bewegen und nicht zu wissen, was geschieht“ Grenzen haben estwas mit Abtrennung zu tun. Das Bestreben, eine Brücke zu schlagen, zielt auf die Vereinigung ursprünglich verbundener Teile, als Übergang zwischen den Welten.

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Energiereserven

Die eigenen Kapazitäten nutzen

Zaubernuss

„Besinne dich auf das, was dich nährt und dir gut tut dann hilft dir das Universum“ Man wächst über seine Grenzen hinaus und ist doch vor Überanstrengung geschützt. Sich seine eigene Kraftquelle zu erschliessen, garantiert Eigenständigkeit.

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Zeitzeuge

Auf das Wesen der Dinge schauen

Moose

„Du gewinnst alle Zeit der Welt, wenn du sie aus neutraler Perspektive betrachtest“  Hier sind die Wandler des Lebens am Werk und erschaffen fruchtbaren Boden für das, was kommen will. Im Werden und Vergehen pulsiert das Leben und in jedem Augenblick liegt die Zeit.

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Infobrief Januar 2018 / Imbolc

Link zum Infobrief

Magic!

mein Rundgang durch die Naturatmosphäre dieses Augenblicks, hat jede Menge kleiner Wunder zutage gefördert.

Da war die Wahrnehmung, das Neue wird aus dem Alten hervorgehen. Das hat mir der Holunder zugeflüstert oder die Zaubernuss hat mit einen Motivationsschub gegeben, noch kreativer in die Welt der Imaginationen einzusteigen.

Wie kleine Elfchen auf Samtpuschen kommen die Blüten des immergrünen Geissblatts daher und verkünden mit hell-zitronig-blumig-süßen Aroma, dass das Neue in Kürze in die Welt gebracht werden wird. Da liegt so etwas wie frohe Erwartung und zugleich auch ein respektvoller Umgang mit dem Alten, das den Boden bereitet hat, in der Luft.

Es ist wunderbar, sich auf die Sprache der Natur einzulassen und diese feinen Signale aufzufangen!

In meinem Buch IMAGINATIONEN sind diese Planzenportraits auch eine Quelle für tiefer gehende Information

Lichtreflektionen

Heute bot sich an, mit der neuen Räuchermischung LICHT LEBEN zu experimentieren.

Es ist mal wieder ein kalter Sonnentag, der mich in den Zaubergarten lockt. Ich folgte einer ziemlich spontanen Ansage, dies mit Kamera zu tun und dabei auf Lichtreflektionen zu achten.

Die dabei entstandenen Aufnahmen, sprechen für mich Bände:

Da sind Gestalten, die sich sonnen unter eisblauem Firmament ihre warmen Mäntel tragen (Mammutbaum und Sicheltanne). Sie sind sich ihrer selbst als Hüter an der Schwelle bewusst. Jede auf ihre Weise, wie eins und zwei. Sie sagen:

Lebe deine Individualität, tue dies aber in Gemeinschaft mit dem Anderen!

Der Kirschlorbeer ist ziemlich robust und seine lederne Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht sehr effektiv. Er sagt mir:

Versucht, nichts vor euch selbst zu verbergen. Das Licht verstärkt die Dunkelheit im Inneren.

Ein Gebilde von amorpher Erscheinung ist das trockene Schilf. Es schluckt regelrecht das Licht und verwandelt es in Wärme. Seine Botschaft ist:

Immer locker bleiben, dann kriegt das Leben dich nicht klein.

Die Wassergeister haben sich zurückgezogen und die Silberhaut der zarten Eisfläche schluckt und reflektiert das Licht zugleich. Hier schauen sie manchmal aus dem Eis heraus und sagen sowas wie:

Nehmt es wie es kommt und gebt den Dingen ihre Zeit. Hauptsache es kommt.

Eine Makroaufnahme von den Mammutbaumspitzen zeigt, wie ein starker Zusammenhalt aussieht. Hier ist Sippenkraft angesprochen. Das Licht hebt sie hervor. Sie sagt:

Zusammen gehen wir durch dick und dünn!

Die vereiste Kette hat dann richtig gezogen. Ihre vom Eis eingeschlossenen Kettenglieder wurden in der Reflektion des Lichtes zu menschlichen Wesen, die sich gegenseitig beim Aufstieg helfen. Das vom Dach tropfende Wasser, auf dem vorgegebenen Wege zu Eis gefroren, liefert eine elementare Projektion der menschlichen Gemeinschaftsaufgabe. Die Wirkkraft dieses Bildes finde ich enorm.

Die Räucherung begleitet mich ganz wunderbar, während ich diese Erlebnisse aufschreibe  und ich empfinde das Aroma in allen Stadien zutiefst unterstützend. Intensiv und subtil zugleich beflügelt LICHT LEBEN die Phantasie.

Ein Aufruf zur Selbstliebe

Ein eisig-sonniger Tag, Rauhreif auf dem Rasen und die Stürme der Rauhnächte haben ihre Spuren hinterlassen. Schönheit im Schilf sehe ich in der Anmut, wie dessen sterbende Blätter dort in einer Gebärde von Absichtslosigkeit gefallen sind und dies auch zum Ausdruck bringen.

Mit ihrer Flexibilität sind sie stets ein willkommener Spielgefährte des Windes gewesen, der sie letztlich dort abgelegt hat. Noch immer kann ich darin, wie sie dort liegen, die Signatur des Windes erkennen.

Buchstäblich mit der letzten Rauhnacht sind die sausenden, brausenden, extrem wasserreichen Nächte vorüber und heute ist ein strahlend heller Sonnentag mit blauem Himmel und einigen Minusgraden. Das hat mich in den Zaubergarten gelockt. Hi hi …kicherte Kurt, der Wächterwichtel am Eingang, „wer was sehen will, muss eben genau hinschauen und nicht nur sich selbst reden hören.“

Das abgefallene Laub liegt wie ein Mantel auf der Erde, um junge Pflänzchen vor dem Frost zu schützen.

Ich bin auch einigermaßen erstaunt, wie sich die zarten Eisenkrautblätter immer noch grün am Stiel halten. Der Pflanzenhelfer hat mir immer Durchsichtigkeit vermittelt und geholfen, das zu sehen, was im Inneren wirkt.

Das Lorbeerbäumchen habe ich dieses Jahr gut verpackt, um gegen Frost und Wildverbiss diesmal besser gerüstet zu sein. Da bin ich froh, denn der Pflanzenhelfer: … verhilft uns, Verneinung zu überwinden und die Pforten der Wahrnehmung am Tor der Zuversicht im rechten Augenblick zu öffnen um zu Reife und Vollendung zu gelangen. Genau das wünsche ich jetzt auch sehr gerne für diese Pflanze. Ich habe bereits gesehen, wie sie an diesem Ort in zehn Jahren stehen wird.

Mein abschließender Blick auf die von der Sonnen bestrahlte Schilfwand, bleibt an einem interessanten Schattenbild hängen, dessen Bedeutung ich zu ergründen suche, bevor mir bewusst wird, dass es sich um meinen eigenen Schatten handelt. Dabei wird mir klar, wie wichtig es ist, mich selbst mit den Augen der Liebe zu betrachten. Insbesondere dann, wenn ich meinen eigenen Schatten anschaue.