Pilzphänomen Judasohr

In meinem Infobrief zur Wintersonnenwende kam ein wesentlicher Impuls von diesem Pilz und irgendwie wollte er wohl in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.
 
Das Judasohr Auricularia polytricha Familie: Ohrlappenpilzartige (Auriculariales)
Synonyme: Waldohr, Baumohr, Wolkenohrpilz, Holunderschwamm
 
Ich ging also in den Zaubergarten, um diesen schmackhaften Pilz (als chinesischer Morchel bekannt) zu ernten. Dabei ist meine volle Konzentration auf Erscheinungsbild und Körperstruktur dieses ohrartigen Pilzwesens ausgerichtet, um seine Schönheit zu sehen. Das ist für mich die adäquate Haltung, um in Kontakt zu treten. Dann fallen mir Worte ein und in diesem Falle war es die Aussage:
 
…oft hört ihr nur das, was ihr hören wollt!
 
Wenn ich diesen Satz auf das „Hören“ der Pflanzenbotschaft anwende, wird’s richtig lustig. Eigentlich höre ich sie ja auch nicht wirklich sondern sehe sie mit inneren Augen.
Meine Aufgabe liegt darin, die Worte zu finden, die innerlich empfangene Botschaft irgendwie zu formulieren.
Wenn mir das Judasohr so etwas erzählt, dann muss ich mich ganz darauf einlassen, um den Zusammenhang zu erweitern. Das ist spannend. Zunächst einmal erstaunt mich sein knorpelartiger Charakter. Der Bezug zum Wasser ist da offenbar sehr ausgeprägt. Er kann es festhalten und ebenso gut loslassen. Er sitzt fest am Baum, lässt sich aber auch gut pflücken. Auf die Witterungsverhältnisse kann er sich hervorragend einstellen und große Trockenheit macht ihm nichts aus. Er zieht sich zusammen und wird ganz stabil und fest und erlangt wieder seine knorpelweiche Gestalt, sobald es feuchter wird. Die Regulation von Feucht- und Trockenzuständen und damit verbundene Widerstandskraft ist also sein Spezialgebiet!
Die Signatur weist auf  Pumpenmembrane oder sowas wie Herzkammern hin. Mein Sufilehrer Jabrane sagte mal, das Herz sei direkt mit dem Ohr verbunden und man müsse auf seine innere Stimme lauschen,
 
Ich habe im Zuge weiterer Recherchen entdeckt, dass er in der TCM  – Mu-Ehr genannt – der vielleicht wichtigste „Vitalpilz“ unserer Breitengrade ist. In meiner unmittelbaren familiären Umgebung sind kürzlich mit Vitalpilzen sehr positive Erfahrungen gemacht worden und jetzt heißt es hier:
 
Der Pilz verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, ist entzündungshemmend und stabilisiert unser Immunsystem. Er gilt als immunisierend, stärkend, kräftigend. Bei der Cholesterinregulierung senken die Inhaltsstoffe auf ganz natürliche Weise den Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins, während das „gute“ HDL-Cholesterin geschont wenn nicht sogar stabilisiert wird. Als Ergebnis davon treten in Regionen Südostasiens, wo Auricula zum täglichen Speiseplan zählt, deutlich weniger Fälle von Herzinfarkten und Thrombosen auf als in Landstrichen, wo es nicht verzehrt wird. (Zitat:www.passion-pilze-sammeln.com)
Dies ist besonders interessant weil ich diesen Pilz zunächst zum Räuchern, aber offenbar jetzt auch zum Verzehr im Zusammenhang mit der Wintersonnenwendfeier nutzen sollte. Da Inge eine Suppe machen wollte, wird’s jetzt halt eine asiatische.
Und so habe ich die Pilzernte zum Trocknen in den Dörrapparat gelegt.
Getrocknet  hat er eine extrem widerstandsfähige Struktur und raschelt im Behälter. Natürlich lässt er sich so auch hervorragend im Mörser zu Pulver verreiben, um als Vitalpilz eingenommen zu werden.
Seine „Botschaft“ musste im spirituellen Sinne etwas mit Erweiterung der Wahrnehmung zu tun haben, um sich nicht zu schnell mit einem Zustand zu identifizieren, weil der eigene Wille viel zu oft ferngesteuert wird. Nicht nur von den Medien, auch unsere Prägungen suggerieren Positionen, von denen wir meinen, dass wir es so wollen. Er weist uns also darauf hin, das Ohr offen zu halten, um den Rastern der fixierten Vorstellungen zu entkommen. Damit bringen wir unser Leben energetisch in Fluss und vermeiden Blockaden.
In diesem Sinne auf wunderbare Rauhnächte!

Zu einem bedeutsamen Schritt geführt

… hat mich die Nachricht einer spirituellen Freundin in Resonanz auf meinen Samhain-Infobrief, den ich hier für interessierte Menschen öffentlich machen möchte. Ich fühle, dass dies wichtig ist, weil diese Maisgeschichte einen großen Kreis anspricht und bewegt. Als ich Marions  Päckchen mit einer Reihe dieser wundervollen Regenbogenmaiskolben öffnete, ist mir wahrlich das Herz aufgegangen.

Ob es Marions persönliche Geschichte ist oder die von Carl „White Eagle“  Barnes, dessen Cherokee-Wurzeln  ihm das Wissen seiner Vorfahren nahe brachten, beide berühren mich gleichermaßen.

Carl’s spiritueller Weg, der auch zu dem Namen „White Eagle“  führte, bildete sich in den Zeremonien, die mit Pflanzung, Ernte und Ehrung der Saat alter Maissorten und damit verbundener Überlieferung einher ging. Er beobachtete immer mehr traditionelle Körner, die plötzlich in der Ernte auftauchten nachdem sie für viele Stämme seit Generationen verschwunden waren. Er präsentierte sie den „Elders“ dieser Stämme und half ihnen damit ein Stück weit ihre kulturelle und  spirituelle Identität zurück zu bekommen. Ihr „Corn“  war aufs Engste verbunden mit Blutlinie, Sprache und die Wahrnehmung ihrerselbst. Im Dienst dieser Sache wurde für Carl die innere Natur der Maispflanze und ihrem mystischen Bezug zum Menschen immer wesentlicher, führte zu tiefen Einsichten und machte ihn zu einem anerkannten Lehrer, dessen Weisheit im Laufe der Jahre sehr viele Menschen inspiriert hat und von ihm in drei Worten zusammengefasst wurde:

Die Saat erinnert

Carl L.Barnes war es, der im Jahr 2012 diesen einzigartigen Regenbogenmais wiedergefunden hat, der unter der Bezeichnung „glass gem“  heute jeden Bewahrer alter Saatsorten begeistert.

Für mich steht das Verbindende unter uns Menschen ganz im Vordergrund meiner Arbeit und somit ist die Vereinigung der Unterschiede zu einem wundervollen Ganzen ein großartiges Bild, das von diesem Regenbogenmais ausgeht. Die Resonanz zum „Stamm der vielen Farben“ ist spürbar und ich werde diesen Mais im kommenden Frühjahr reichlich pflanzen, um diese wertvollen Körner ab November 2018 verteilen  zu können. Das ist für mich eine Form, zur Verbreitung des Friedens in der Welt beizutragen .

Mich hat die Beschäftigung mit der Mais-Thematik auch dazu bewegt, einen großen Bergkristall im Rahmen des Ausbildungsabschlusswochenendes am vergangenen Sonntag im Bachlauf des Zaubergartens zu platzieren, um die Energie von Transparenz, Öffnung und Liebe durch das fliessende Wasser in die Welt tragen zu lassen.

Vortragsreise November 2017

Donnerstag 02. November 2017  18:30 – 22:00 Uhr

Zentrum für Energetische Heilweisen Annaberger Str. 295, 53175 Bonn                                        Anmeldung: Tel.: 0228/3862782 E-Mail: energetische.heilweisen@web.de

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Freitag 03. November 2017      18:30 – 22:00 Uhr

Feng Shui Spektrum Köln Hermann-Becker-Straße 2          50672 Köln
Anmeldung: Tel.: 0221/80 15 86 – 40/- 42   info@feng-shui-spektrum.de

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Samstag 04. November 2017    18:30 – 22:00Uhr

Salvia Natur-Heiler-Zentrum  Büdericher Strasse 23 46487 Wesel                                 Anmeldung: Gudrun Motzny Tel. 02803/802569  gudrun@natur-heiler-zentrum-salvia.de


Sonntag 05. November 2017    19:00 – 22:30 Uhr

„Aman Arda“   Burgberg 3 99831 Creuzburg
Anmeldung: Amarita Wulf Tel: 0157/31572531 aman-arda@web.de

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Montag 06. November 2017     18:30 – 22:00 Uhr

„Oase der Ruhe“  Hauptwachstrasse 10 /2.OG     96047 Bamberg                                                       Anmeldung: Tel.: 0951-50 90 72 33 E-Mail: info@oasederruhe.net

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Dienstag 07. November 2017              19:30 – 23:00 Uhr

„Galerie 561“ Freie Akademie Landshut e. V.   Kramergasse 561, 84028 Landshut                     Anmeldung: Markus Wimmer  Tel:0871-25472     www.freie-akademie-landshut.de

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Mittwoch 08. November 2017             18:30 – 22:00 Uhr

Ranum Bavaria  Rannahof 4     94110 Wegscheid                                                                        Anmeldung:    Wölfl Josef info@ranum-bavaria.de oder 0171-7939681

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Donnerstag 09. November 2017          19:00 – 22:30 Uhr

„Noah‘s Arche“   Heilig-Geist-Hof 3     85435 Erding
Anmeldung: Rainer Schulte Tel: 08122-9442990 info@noahsarche.de

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Freitag 10. November 2017               20:00 – 22:30 Uhr

Buchhandlung Dannheimer Kempten

 

Eine Erfahrung die „es“ in sich hat

Hier führe ich etwa sieben Wochen später einen Dialog mit einer Teilnehmerin der Fortbildung. Wir sprechen über die gemeinsame Erfahrung und bringen das, was uns unmittelbar bewegt, zum Ausdruck. Meine Vision ist, eine Reihe dieser Dialoge zu entwickeln, um auf diese Weise die Erfahrungen, die uns geschenkt werden, mit interessierten Menschen zu teilen. Es geht mir dabei um den Wir-Raum, den ich öffnen und unterstützen möchte. Kommentare oder Fragen zu diesem Ansinnen sind mir immer willkommen.

LINK zum Dialog

den nachfolgenden Dialog habe ich unmittelbar im Anschluss an die Fortbildung  aus der Energie des gerade Erlebten mit einer Teilnehmerin geführt.

LINK zum Dialog

Pflanzenhelfer stellen

Wie  unter dem Reiter „Erfahrungen“ nachgelesen werden kann, hat diese neue Form mit den Pflanzenhelfern zu arbeiten bereits eine lebhafte Resonanz erzeugt. Was lag näher, als dies im Rahmen einer Fortbildung in der Praxis umzusetzen. Sie fand am letzten Aprilwochenende in Tremsbüttel statt. Das Ergebnis war ziemlich eindrucksvoll und ich habe es glücklicherweise mitgeschnitten und fotografisch festgehalten. So kann ich an dieser Stelle einen kleinen Eindruck übermitteln, was dabei geschah.

Hier habe ich neun Kollagen erstellt, die bildlich eine Verschmelzung von Körperhaltung mit einem Pflanzenhelfer dokumentieren. Es ging darum, unter Einwirkung von Klang und Duft die Energie dieses Pflanzengeistes im Körper zu spüren und seine Botschaft auf diese Weise auf allen drei Ebenen (Körper/Gefühl/Geist) umfassend zu erleben.

Grapefruit                                             Mastix                                                                                                 -Abenteuer und Veränderung-        -In Kontakt mit sich selbst-

  

Pinon-Pine                                         Galgant                                                                                             -Kraft zum Durchhalten-                 -Sich auf das Ziel ausrichten-

 

Sandarak                                             Kalmus                                                                                                 -Klarheit des reinen Herzens-         -Besänftigende Stimmung-

   

Rosmarin                                            Kardamom                                                                                        -Unbeschwerte Tatkraft-                -Die Gesichter des Magiers-

   

Guggul                                                                                                                                                            -In die Tiefe spüren-

Jeder brachte seine ganz eigenen intensiven Eindrücke von dieser meditativen Reise zurück. Man konnte andere Teilnehmer einladen, auch aktiv in die jeweilige Position mit hineinzugehen oder machte seine Erfahrung ganz alleine und die Gruppe partizipierte passiv als Betrachter.

Hinterher wurden die Wahrnehmungen geteilt und kommentiert.

Wer sich einen vertiefenden  Eindruck von dieser Übung verschaffen möchte kann einen            Clip über diesen Link  erreichen.

 

Das Phänomen Zeit

Eine zentrale Kraft begleitet uns auf dem Lebensweg durch die Höhen und Tiefen unserer Gefühle. Wir nehmen sie oft nicht als das wahr, was sie wirklich ist. Sie ist ganz und gar nicht aufdringlich, und doch scheint es, als läge der eigentliche Sinn des Lebens in dieser Kraft. Lassen wir sie in einer Parabel zu Worte kommen:

Es war einmal eine Insel, auf der lebten alle Gefühle undEigenschaften. Der Stolz, die Traurigkeit, die gute Laune. Und wie alle Anderen lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken und schleunigst verlassen werden müsste. Alle machten sich daran, ihre Schiffe fertig zu machen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel sank, suchte die Liebe Hilfe.

Der Reichtum fuhr auf einem prachtvollen Schiff an ihr vorbei und dieLiebe bat den Reichtum: „Reichtum, bitte hilf mir und nimm mich mit!“ Der Reichtum aber antwortete: „Tut mir leid, meine Liebe, aber meinSchiff ist voll mit Gold, Silber und Diamanten, da ist kein Platz mehr für dich.“

Da kam der Stolz auf einem wunderbaren Schiff daher und die Liebe sagte: „Stolz, ich bitte dich, hilf mir und nimm mich mit.“ „Es tut mir leid“, antwortete der Stolz, „ich kann dich nicht mitnehmen. Mein Schiff ist perfekt, du könntest es beschädigen.

Die Liebe gab nicht auf und fragte die Traurigkeit, die an ihr vorbeikam. Doch die Traurigkeit antwortete: „Ich bin so traurig, ich muss alleine bleiben.

Die gute Laune kam auch an der Liebe vorbei, aber sie war so glücklich und zufrieden, dass sie es nicht bemerkte, wie die Liebe sie rief.

Da hörte die Liebe eine tiefe Stimme, die sagte: „Komm mit Liebe, ich helfe dir.“ Die Stimme gehörte einem Alten. Die Liebe war so froh, jemanden gefunden zu haben, der ihr half, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen.

Als sie an Land kamen ging der Alte fort. Die Liebe wusste, dass sie dem Alten viel schuldete und fragte das Wissen, wer der Alte war. Und das Wissen antwortete: „Das war die Zeit“ – „die Zeit?“ fragte die Liebe, „warum hat mir die Zeit geholfen?“ Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist!“