Vortragsreise November 2017

Donnerstag 02. November 2017  18:30 – 22:00 Uhr

Zentrum für Energetische Heilweisen Annaberger Str. 295, 53175 Bonn                                        Anmeldung: Tel.: 0228/3862782 E-Mail: energetische.heilweisen@web.de

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Freitag 03. November 2017      18:30 – 22:00 Uhr

Feng Shui Spektrum Köln Hermann-Becker-Straße 2          50672 Köln
Anmeldung: Tel.: 0221/80 15 86 – 40/- 42   info@feng-shui-spektrum.de

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Samstag 04. November 2017    18:30 – 22:00Uhr

Salvia Natur-Heiler-Zentrum  Büdericher Strasse 23 46487 Wesel                                 Anmeldung: Gudrun Motzny Tel. 02803/802569  gudrun@natur-heiler-zentrum-salvia.de

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Montag 06. November 2017     18:30 – 22:00 Uhr

„Oase der Ruhe“  Hauptwachstrasse 10 /2.OG     96047 Bamberg                                                       Anmeldung: Tel.: 0951-50 90 72 33 E-Mail: info@oasederruhe.net

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Dienstag 07. November 2017              18:30 – 22:00 Uhr

„Galerie 561“ Freie Akademie Landshut e. V.   Kramergasse 561, 84028 Landshut                     Anmeldung: Markus Wimmer  Tel:0871-25472     www.freie-akademie-landshut.de

 

Mittwoch 08. November 2017             18:30 – 22:00 Uhr

Ranum Bavaria  Rannahof 4     94110 Wegscheid                                                                        Anmeldung:    Wölfl Josef info@ranum-bavaria.de oder 0171-7939681

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Donnerstag 09. November 2017          18:30 – 22:00 Uhr

„Noah‘s Arche“   Heilig-Geist-Hof 3     85435 Erding
Anmeldung: Rainer Schulte Tel: 08122-9442990 info@noahsarche.de

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Freitag 10. November 2017               20:00 – 22:30 Uhr

Buchhandlung Dannheimer Kempten

 

Eine Erfahrung die „es“ in sich hat

Hier führe ich etwa sieben Wochen später einen Dialog mit einer Teilnehmerin der Fortbildung. Wir sprechen über die gemeinsame Erfahrung und bringen das, was uns unmittelbar bewegt, zum Ausdruck. Meine Vision ist, eine Reihe dieser Dialoge zu entwickeln, um auf diese Weise die Erfahrungen, die uns geschenkt werden, mit interessierten Menschen zu teilen. Es geht mir dabei um den Wir-Raum, den ich öffnen und unterstützen möchte. Kommentare oder Fragen zu diesem Ansinnen sind mir immer willkommen.

LINK zum Dialog

den nachfolgenden Dialog habe ich unmittelbar im Anschluss an die Fortbildung  aus der Energie des gerade Erlebten mit einer Teilnehmerin geführt.

LINK zum Dialog

Pflanzenhelfer stellen

Wie  unter dem Reiter „Erfahrungen“ nachgelesen werden kann, hat diese neue Form mit den Pflanzenhelfern zu arbeiten bereits eine lebhafte Resonanz erzeugt. Was lag näher, als dies im Rahmen einer Fortbildung in der Praxis umzusetzen. Sie fand am letzten Aprilwochenende in Tremsbüttel statt. Das Ergebnis war ziemlich eindrucksvoll und ich habe es glücklicherweise mitgeschnitten und fotografisch festgehalten. So kann ich an dieser Stelle einen kleinen Eindruck übermitteln, was dabei geschah.

Hier habe ich neun Kollagen erstellt, die bildlich eine Verschmelzung von Körperhaltung mit einem Pflanzenhelfer dokumentieren. Es ging darum, unter Einwirkung von Klang und Duft die Energie dieses Pflanzengeistes im Körper zu spüren und seine Botschaft auf diese Weise auf allen drei Ebenen (Körper/Gefühl/Geist) umfassend zu erleben.

Grapefruit                                             Mastix                                                                                                 -Abenteuer und Veränderung-        -In Kontakt mit sich selbst-

  

Pinon-Pine                                         Galgant                                                                                             -Kraft zum Durchhalten-                 -Sich auf das Ziel ausrichten-

 

Sandarak                                             Kalmus                                                                                                 -Klarheit des reinen Herzens-         -Besänftigende Stimmung-

   

Rosmarin                                            Kardamom                                                                                        -Unbeschwerte Tatkraft-                -Die Gesichter des Magiers-

   

Guggul                                                                                                                                                            -In die Tiefe spüren-

Jeder brachte seine ganz eigenen intensiven Eindrücke von dieser meditativen Reise zurück. Man konnte andere Teilnehmer einladen, auch aktiv in die jeweilige Position mit hineinzugehen oder machte seine Erfahrung ganz alleine und die Gruppe partizipierte passiv als Betrachter.

Hinterher wurden die Wahrnehmungen geteilt und kommentiert.

Wer sich einen vertiefenden  Eindruck von dieser Übung verschaffen möchte kann einen            Clip über diesen Link  erreichen.

 

Das Phänomen Zeit

Eine zentrale Kraft begleitet uns auf dem Lebensweg durch die Höhen und Tiefen unserer Gefühle. Wir nehmen sie oft nicht als das wahr, was sie wirklich ist. Sie ist ganz und gar nicht aufdringlich, und doch scheint es, als läge der eigentliche Sinn des Lebens in dieser Kraft. Lassen wir sie in einer Parabel zu Worte kommen:

Es war einmal eine Insel, auf der lebten alle Gefühle undEigenschaften. Der Stolz, die Traurigkeit, die gute Laune. Und wie alle Anderen lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken und schleunigst verlassen werden müsste. Alle machten sich daran, ihre Schiffe fertig zu machen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel sank, suchte die Liebe Hilfe.

Der Reichtum fuhr auf einem prachtvollen Schiff an ihr vorbei und dieLiebe bat den Reichtum: „Reichtum, bitte hilf mir und nimm mich mit!“ Der Reichtum aber antwortete: „Tut mir leid, meine Liebe, aber meinSchiff ist voll mit Gold, Silber und Diamanten, da ist kein Platz mehr für dich.“

Da kam der Stolz auf einem wunderbaren Schiff daher und die Liebe sagte: „Stolz, ich bitte dich, hilf mir und nimm mich mit.“ „Es tut mir leid“, antwortete der Stolz, „ich kann dich nicht mitnehmen. Mein Schiff ist perfekt, du könntest es beschädigen.

Die Liebe gab nicht auf und fragte die Traurigkeit, die an ihr vorbeikam. Doch die Traurigkeit antwortete: „Ich bin so traurig, ich muss alleine bleiben.

Die gute Laune kam auch an der Liebe vorbei, aber sie war so glücklich und zufrieden, dass sie es nicht bemerkte, wie die Liebe sie rief.

Da hörte die Liebe eine tiefe Stimme, die sagte: „Komm mit Liebe, ich helfe dir.“ Die Stimme gehörte einem Alten. Die Liebe war so froh, jemanden gefunden zu haben, der ihr half, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen.

Als sie an Land kamen ging der Alte fort. Die Liebe wusste, dass sie dem Alten viel schuldete und fragte das Wissen, wer der Alte war. Und das Wissen antwortete: „Das war die Zeit“ – „die Zeit?“ fragte die Liebe, „warum hat mir die Zeit geholfen?“ Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist!“

Traumverlorene Hydrolate

Seit Jahrtausenden praktizieren die Menschen alchemistische Verwandlung von Stoffen. Das Feinere soll aus dem Gröberen geboren werden. Aus der Praxis entstehen neue Erfahrungen die wiederum eine Schlüsselfunktion für den Zugang in die inneren Bereiche erfüllen. Wenn ich den alchemistischen Gedanken so weit fasse, dann hat mich dieses Thema schon vor langer Zeit gerufen. 10 Jahre Theorie und Praxis in den Ausbildungen hat mich immer wieder das Thema streifen lassen, aber jetzt mit dem neuen Alambic ist bei mir das Hydrolat-Fieber ausgebrochen!

Da ich den Prozess auf meine Weise dokumentiere, könnte hier mein neues Buchprojekt entstehen. Die Energie der Jahreszeit, des anbrechenden Sonnenjahres, trägt im Sinne der Ko-Kreativität ihren Teil dazu bei.Dies ist eine wunderbare Form des Dialogs mit dem Pflanzengeist. Hier ist es das Strauch-Geissblatt (Lonicera x purpusii) das mit seinem frangipaniartigen Duft oft für eine Überraschung im Januar gut ist. Erstaunlich, wie spät es in diesem Jahr erst blüht, als hätte es auf den neuen Alambic gewartet. Ich gehe mit den Pflanzen im Zaubergarten auf diese Weise durch das Jahr. Es gibt bestimmt viele unter meinen Freundinnen und Freunden, die mit diesem Thema so einiges anfangen können.

Ostara-Zauber

Von einer engagierten Ennearom-Partnerin habe ich eine  positive Rückmeldung zu den neuen Ostara-Räuchermischungen bekommen, die ich gerne mit Euch teile. Es handelt sich hier um Ennearom-Mischungen, die aus 9 Pflanzen zusammengestellt werden. Insbesondere Innere Frau und Innerer Mann sind hier besonders spannend, weil die Zusammenstellung in Resonanz zu den interessanten Erfahrungen mit den Pflanzenhelfern steht, wie sie auch unter dem Reiter Erfahrungen beschrieben werden. Es war der Impuls, jeweils neun Pflanzenhelfer zu wählen, die in ihrem bildlichen Ausdruck entweder männlich oder weiblich ausgerichtet erscheinen:

Gudrun schreibt:

Ich möchte über sehr schöne Erfahrungen mit der Räuchermischung Innerer Frau und BaumLeben berichten. Heute hatten wir Reiki Meister Kreis in Rees und ich hatte im Gefühl, dass die 3 Mischungen unbedingt mit müssen.

Im Laufe des Vormittags zeigte sich die Energie ganz deutlich und die innere Frau wollte geräuchert werden. Ich habe während dessen das Gefühl gehabt, ganz tief einatmen zu müssen. Der Impuls des Ausatmen ist fast ausgeblieben. Der Duft ging sofort tief ins Herz Chakra und hat dort so richtig aufgeräumt, geklärt und sich ausgebreitet. Bei allen breitete sich ein Wohlgefühl und starke Zustimmung aus.

Als ich dann selber diese Mischung jedem präsentiert hatte, war in mir eine Gefühl von Liebe und Sanftmut. Als ich das Räucherstövchen abgestellt hatte, spürte ich im Daumen der linken Hand eine starke Wärmeentwicklung, die sich im Verlauf des Dickdarm Meridians über den gesamten linken Arm ausbreitete und dann direkt im Herz Chakra wirkte. Sogar jetzt noch, einige Stunden später, spüre ich im Rücken auf Herzenshöhe in der Wirbelsäule, dass sich etwas tut. Ein leichter Schmerz, der eher so ist, als wenn ein Lichtlaser dort etwas geöffnet hätte.

Im Laufe des Nachmittag haben wir dann noch BaumLeben verräuchert, Besonders  beeindruckt waren wir alle von der Präsenz dieser Mischung im Raum, obwohl das Stövchen noch nicht einmal brannte. Süße, Fruchtigkeit, Klarheit war deutlich spürbar. In den Räucherrunden breitete sich ein sehr vielschichtiger Duft aus, der sich immer wieder wandelte. Sogar Zimt war kurz präsent. Wir hatten ein sehr starkes Verbundenheitsgefühl mit Mutter Erde, eine gerade Aufrichtung und Verbindung an das Universelle. Ich hatte ein inneres Bild eines Baumes der sich wie im Wasser spiegelte und nach unten eine weitere Krone ausbreitete. Da war das Gefühl von Yggdrasil ganz präsent.

Alleine diese Erfahrung heute lässt eine Freude für das Ostara Fest aufkommen. In der Tat steht die Harmonisierung im Inneren an. Im Aussen ist schon so viel in Bewegung gebracht und jetzt gilt es das Innere zu ordnen.

Rauhnächtliche Anwandlung

 

Ich spüre Leere in mir, mit der ich nur schwer umgehen kann. Ich registriere die Forderung an mich selber, etwas sinnvolles zu tun, um mein Dasein zu rechtfertigen und es fehlt mir der entscheidende Impuls. Irgendwie dümple ich dahin und schlage die Zeit tot mit Handlungen, denen Hand und Fuß fehlt. Es ist die 11. Rauhnacht und ich entscheide mich, eine magische Pflanzenkarte zu dieser Wahrnehmung meiner selbst zu ziehen.

herbst-baumpilze

Es taucht ein Herbstkarte auf, die Baumpilze (Trametes versicolor Nr.29) auf. Sie sind überschrieben mit „Zersetzung“ -Helfer des Übergangs-

Dazu folgt die Erklärung:

Mit diesem Begriff kannst du etwas Gutes und etwas Schlechtes verbinden. Dir steht die ganze Skala der Bewertung zur Auswahl und du darfst selber entscheiden, was es für dich bedeutet. Dem Zersetzungsprozess wohnt ein alchimistisches Wesen inne. Wie es sich zeigt, hängt von den persönlichen Erfahrungen ab. Du darfst genau hinschauen, welche deiner Prägungen, reif für eine Auflösung sind.

Damit kann ich schon mal eine Menge anfangen. Ich weiß jetzt erst einmal, dass ich diese Leere als notwendigen Bestandteil eines Wandlungsprozesses sehen kann. Es geht um die Prägung, die reif für eine Auflösung ist. Und ich weiß genau, um welche Prägung es sich handelt: Leistung zu bringen!

Da taugt mir dann auch die Affirmation:

Wandel schreckt mich nicht. Ich lasse ihn zu und erkenne die Schönheit in der späten Phase eines lebenden Kunstwerks.

Es ist sehr entspannend, in mir selber die Schönheit eines lebenden Kunstwerks in seiner späten Phase sehen zu dürfen ;-). Das lässt mich schmunzeln und alle Anspannung schmilzt zusammen wie das Eis in der Sonne.

Daraus leitet sich das Ziel ab:

Im Vertrauen auf die stetige evolutionäre Perspektive der Schöpfung, kann der bewusste Mensch in großer Gelassenheit voran schreiten.

Ja auch die Gelassenheit kann ich jetzt ganz deutlich spüren und merke, wie die Magie der Karte ihre Kraft entfaltet.

Da kann mich dann auch die Naturbotschaft nicht mehr schocken:

Baumpilze sind immer Boten einer ins Haus stehenden Hinfälligkeit des Baumes. Oft findet man sie in einer Polarität zum Verfall, wenn sie gleichzeitig das Abwehrsystem einer der Auflösung widerstrebenden Körperlichkeit aktivieren. Sie zeigen sich in malerischen bis bizarren Formen und haben magische Kräfte.

Denn was hier gesagt wird, entspricht dem natürlichen Lauf der Dinge, der im Alter von 67 Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wie setze ich die mir verbleibende Zeit sinnvoll ein? Das scheint hier eine berechtigte Frage zu sein. Ich erkenne jetzt allerdings auch die Analogie für mich: So wie der Pilz (Phomopsis spp) das alte Adlerholz befällt und die Bildung des zauberhaften Resinoids bewirkt, um dem Verfall entgegen zu wirken, stehen mir natürliche Kräfte zur Seite, die mich ganz entspannt nach vorne blicken lassen.

Zersetzung ist immer auch Neuordnung.