Magic!

mein Rundgang durch die Naturatmosphäre dieses Augenblicks, hat jede Menge kleiner Wunder zutage gefördert.

Da war die Wahrnehmung, das Neue wird aus dem Alten hervorgehen. Das hat mir der Holunder zugeflüstert oder die Zaubernuss hat mit einen Motivationsschub gegeben, noch kreativer in die Welt der Imaginationen einzusteigen.

Wie kleine Elfchen auf Samtpuschen kommen die Blüten des immergrünen Geissblatts daher und verkünden mit hell-zitronig-blumig-süßen Aroma, dass das Neue in Kürze in die Welt gebracht werden wird. Da liegt so etwas wie frohe Erwartung und zugleich auch ein respektvoller Umgang mit dem Alten, das den Boden bereitet hat, in der Luft.

Es ist wunderbar, sich auf die Sprache der Natur einzulassen und diese feinen Signale aufzufangen!

In meinem Buch IMAGINATIONEN sind diese Planzenportraits auch eine Quelle für tiefer gehende Information

Lichtreflektionen

Heute bot sich an, mit der neuen Räuchermischung LICHT LEBEN zu experimentieren.

Es ist mal wieder ein kalter Sonnentag, der mich in den Zaubergarten lockt. Ich folgte einer ziemlich spontanen Ansage, dies mit Kamera zu tun und dabei auf Lichtreflektionen zu achten.

Die dabei entstandenen Aufnahmen, sprechen für mich Bände:

Da sind Gestalten, die sich sonnen unter eisblauem Firmament ihre warmen Mäntel tragen (Mammutbaum und Sicheltanne). Sie sind sich ihrer selbst als Hüter an der Schwelle bewusst. Jede auf ihre Weise, wie eins und zwei. Sie sagen:

Lebe deine Individualität, tue dies aber in Gemeinschaft mit dem Anderen!

Der Kirschlorbeer ist ziemlich robust und seine lederne Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht sehr effektiv. Er sagt mir:

Versucht, nichts vor euch selbst zu verbergen. Das Licht verstärkt die Dunkelheit im Inneren.

Ein Gebilde von amorpher Erscheinung ist das trockene Schilf. Es schluckt regelrecht das Licht und verwandelt es in Wärme. Seine Botschaft ist:

Immer locker bleiben, dann kriegt das Leben dich nicht klein.

Die Wassergeister haben sich zurückgezogen und die Silberhaut der zarten Eisfläche schluckt und reflektiert das Licht zugleich. Hier schauen sie manchmal aus dem Eis heraus und sagen sowas wie:

Nehmt es wie es kommt und gebt den Dingen ihre Zeit. Hauptsache es kommt.

Eine Makroaufnahme von den Mammutbaumspitzen zeigt, wie ein starker Zusammenhalt aussieht. Hier ist Sippenkraft angesprochen. Das Licht hebt sie hervor. Sie sagt:

Zusammen gehen wir durch dick und dünn!

Die vereiste Kette hat dann richtig gezogen. Ihre vom Eis eingeschlossenen Kettenglieder wurden in der Reflektion des Lichtes zu menschlichen Wesen, die sich gegenseitig beim Aufstieg helfen. Das vom Dach tropfende Wasser, auf dem vorgegebenen Wege zu Eis gefroren, liefert eine elementare Projektion der menschlichen Gemeinschaftsaufgabe. Die Wirkkraft dieses Bildes finde ich enorm.

Die Räucherung begleitet mich ganz wunderbar, während ich diese Erlebnisse aufschreibe  und ich empfinde das Aroma in allen Stadien zutiefst unterstützend. Intensiv und subtil zugleich beflügelt LICHT LEBEN die Phantasie.

Ein Aufruf zur Selbstliebe

Ein eisig-sonniger Tag, Rauhreif auf dem Rasen und die Stürme der Rauhnächte haben ihre Spuren hinterlassen. Schönheit im Schilf sehe ich in der Anmut, wie dessen sterbende Blätter dort in einer Gebärde von Absichtslosigkeit gefallen sind und dies auch zum Ausdruck bringen.

Mit ihrer Flexibilität sind sie stets ein willkommener Spielgefährte des Windes gewesen, der sie letztlich dort abgelegt hat. Noch immer kann ich darin, wie sie dort liegen, die Signatur des Windes erkennen.

Buchstäblich mit der letzten Rauhnacht sind die sausenden, brausenden, extrem wasserreichen Nächte vorüber und heute ist ein strahlend heller Sonnentag mit blauem Himmel und einigen Minusgraden. Das hat mich in den Zaubergarten gelockt. Hi hi …kicherte Kurt, der Wächterwichtel am Eingang, „wer was sehen will, muss eben genau hinschauen und nicht nur sich selbst reden hören.“

Das abgefallene Laub liegt wie ein Mantel auf der Erde, um junge Pflänzchen vor dem Frost zu schützen.

Ich bin auch einigermaßen erstaunt, wie sich die zarten Eisenkrautblätter immer noch grün am Stiel halten. Der Pflanzenhelfer hat mir immer Durchsichtigkeit vermittelt und geholfen, das zu sehen, was im Inneren wirkt.

Das Lorbeerbäumchen habe ich dieses Jahr gut verpackt, um gegen Frost und Wildverbiss diesmal besser gerüstet zu sein. Da bin ich froh, denn der Pflanzenhelfer: … verhilft uns, Verneinung zu überwinden und die Pforten der Wahrnehmung am Tor der Zuversicht im rechten Augenblick zu öffnen um zu Reife und Vollendung zu gelangen. Genau das wünsche ich jetzt auch sehr gerne für diese Pflanze. Ich habe bereits gesehen, wie sie an diesem Ort in zehn Jahren stehen wird.

Mein abschließender Blick auf die von der Sonnen bestrahlte Schilfwand, bleibt an einem interessanten Schattenbild hängen, dessen Bedeutung ich zu ergründen suche, bevor mir bewusst wird, dass es sich um meinen eigenen Schatten handelt. Dabei wird mir klar, wie wichtig es ist, mich selbst mit den Augen der Liebe zu betrachten. Insbesondere dann, wenn ich meinen eigenen Schatten anschaue.

Pilzphänomen Judasohr

In meinem Infobrief zur Wintersonnenwende kam ein wesentlicher Impuls von diesem Pilz und irgendwie wollte er wohl in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.
 
Das Judasohr Auricularia polytricha Familie: Ohrlappenpilzartige (Auriculariales)
Synonyme: Waldohr, Baumohr, Wolkenohrpilz, Holunderschwamm
 
Ich ging also in den Zaubergarten, um diesen schmackhaften Pilz (als chinesischer Morchel bekannt) zu ernten. Dabei ist meine volle Konzentration auf Erscheinungsbild und Körperstruktur dieses ohrartigen Pilzwesens ausgerichtet, um seine Schönheit zu sehen. Das ist für mich die adäquate Haltung, um in Kontakt zu treten. Dann fallen mir Worte ein und in diesem Falle war es die Aussage:
 
…oft hört ihr nur das, was ihr hören wollt!
 
Wenn ich diesen Satz auf das „Hören“ der Pflanzenbotschaft anwende, wird’s richtig lustig. Eigentlich höre ich sie ja auch nicht wirklich sondern sehe sie mit inneren Augen.
Meine Aufgabe liegt darin, die Worte zu finden, die innerlich empfangene Botschaft irgendwie zu formulieren.
Wenn mir das Judasohr so etwas erzählt, dann muss ich mich ganz darauf einlassen, um den Zusammenhang zu erweitern. Das ist spannend. Zunächst einmal erstaunt mich sein knorpelartiger Charakter. Der Bezug zum Wasser ist da offenbar sehr ausgeprägt. Er kann es festhalten und ebenso gut loslassen. Er sitzt fest am Baum, lässt sich aber auch gut pflücken. Auf die Witterungsverhältnisse kann er sich hervorragend einstellen und große Trockenheit macht ihm nichts aus. Er zieht sich zusammen und wird ganz stabil und fest und erlangt wieder seine knorpelweiche Gestalt, sobald es feuchter wird. Die Regulation von Feucht- und Trockenzuständen und damit verbundene Widerstandskraft ist also sein Spezialgebiet!
Die Signatur weist auf  Pumpenmembrane oder sowas wie Herzkammern hin. Mein Sufilehrer Jabrane sagte mal, das Herz sei direkt mit dem Ohr verbunden und man müsse auf seine innere Stimme lauschen,
 
Ich habe im Zuge weiterer Recherchen entdeckt, dass er in der TCM  – Mu-Ehr genannt – der vielleicht wichtigste „Vitalpilz“ unserer Breitengrade ist. In meiner unmittelbaren familiären Umgebung sind kürzlich mit Vitalpilzen sehr positive Erfahrungen gemacht worden und jetzt heißt es hier:
 
Der Pilz verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, ist entzündungshemmend und stabilisiert unser Immunsystem. Er gilt als immunisierend, stärkend, kräftigend. Bei der Cholesterinregulierung senken die Inhaltsstoffe auf ganz natürliche Weise den Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins, während das „gute“ HDL-Cholesterin geschont wenn nicht sogar stabilisiert wird. Als Ergebnis davon treten in Regionen Südostasiens, wo Auricula zum täglichen Speiseplan zählt, deutlich weniger Fälle von Herzinfarkten und Thrombosen auf als in Landstrichen, wo es nicht verzehrt wird. (Zitat:www.passion-pilze-sammeln.com)
Dies ist besonders interessant weil ich diesen Pilz zunächst zum Räuchern, aber offenbar jetzt auch zum Verzehr im Zusammenhang mit der Wintersonnenwendfeier nutzen sollte. Da Inge eine Suppe machen wollte, wird’s jetzt halt eine asiatische.
Und so habe ich die Pilzernte zum Trocknen in den Dörrapparat gelegt.
Getrocknet  hat er eine extrem widerstandsfähige Struktur und raschelt im Behälter. Natürlich lässt er sich so auch hervorragend im Mörser zu Pulver verreiben, um als Vitalpilz eingenommen zu werden.
Seine „Botschaft“ musste im spirituellen Sinne etwas mit Erweiterung der Wahrnehmung zu tun haben, um sich nicht zu schnell mit einem Zustand zu identifizieren, weil der eigene Wille viel zu oft ferngesteuert wird. Nicht nur von den Medien, auch unsere Prägungen suggerieren Positionen, von denen wir meinen, dass wir es so wollen. Er weist uns also darauf hin, das Ohr offen zu halten, um den Rastern der fixierten Vorstellungen zu entkommen. Damit bringen wir unser Leben energetisch in Fluss und vermeiden Blockaden.
In diesem Sinne auf wunderbare Rauhnächte!

Zu einem bedeutsamen Schritt geführt

… hat mich die Nachricht einer spirituellen Freundin in Resonanz auf meinen Samhain-Infobrief, den ich hier für interessierte Menschen öffentlich machen möchte. Ich fühle, dass dies wichtig ist, weil diese Maisgeschichte einen großen Kreis anspricht und bewegt. Als ich Marions  Päckchen mit einer Reihe dieser wundervollen Regenbogenmaiskolben öffnete, ist mir wahrlich das Herz aufgegangen.

Ob es Marions persönliche Geschichte ist oder die von Carl „White Eagle“  Barnes, dessen Cherokee-Wurzeln  ihm das Wissen seiner Vorfahren nahe brachten, beide berühren mich gleichermaßen.

Carl’s spiritueller Weg, der auch zu dem Namen „White Eagle“  führte, bildete sich in den Zeremonien, die mit Pflanzung, Ernte und Ehrung der Saat alter Maissorten und damit verbundener Überlieferung einher ging. Er beobachtete immer mehr traditionelle Körner, die plötzlich in der Ernte auftauchten nachdem sie für viele Stämme seit Generationen verschwunden waren. Er präsentierte sie den „Elders“ dieser Stämme und half ihnen damit ein Stück weit ihre kulturelle und  spirituelle Identität zurück zu bekommen. Ihr „Corn“  war aufs Engste verbunden mit Blutlinie, Sprache und die Wahrnehmung ihrerselbst. Im Dienst dieser Sache wurde für Carl die innere Natur der Maispflanze und ihrem mystischen Bezug zum Menschen immer wesentlicher, führte zu tiefen Einsichten und machte ihn zu einem anerkannten Lehrer, dessen Weisheit im Laufe der Jahre sehr viele Menschen inspiriert hat und von ihm in drei Worten zusammengefasst wurde:

Die Saat erinnert

Er war es, der im Jahr 2012 diesen einzigartigen Regenbogenmais wiedergefunden hat, der unter der Bezeichnung „glass gem“  heute jeden Bewahrer alter Saatsorten begeistert.

Für mich steht das Verbindende unter uns Menschen ganz im Vordergrund meiner Arbeit und somit ist die Vereinigung der Unterschiede zu einem wundervollen Ganzen ein großartiges Bild, das von diesem Regenbogenmais ausgeht. Die Resonanz zum „Stamm der vielen Farben“ ist spürbar und ich werde diesen Mais im kommenden Frühjahr reichlich pflanzen, um diese wertvollen Körner ab November 2018 verteilen  zu können. Das ist für mich eine Form, zur Verbreitung des Friedens in der Welt beizutragen .

Mich hat die Beschäftigung mit der Mais-Thematik auch dazu bewegt, einen großen Bergkristall im Rahmen des Ausbildungsabschlusswochenendes am vergangenen Sonntag im Bachlauf des Zaubergartens zu platzieren, um die Energie von Transparenz, Öffnung und Liebe durch das fliessende Wasser in die Welt tragen zu lassen.

Vortragsreise November 2017

Donnerstag 02. November 2017  18:30 – 22:00 Uhr

Zentrum für Energetische Heilweisen Annaberger Str. 295, 53175 Bonn                                        Anmeldung: Tel.: 0228/3862782 E-Mail: energetische.heilweisen@web.de

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Freitag 03. November 2017      18:30 – 22:00 Uhr

Feng Shui Spektrum Köln Hermann-Becker-Straße 2          50672 Köln
Anmeldung: Tel.: 0221/80 15 86 – 40/- 42   info@feng-shui-spektrum.de

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Samstag 04. November 2017    18:30 – 22:00Uhr

Salvia Natur-Heiler-Zentrum  Büdericher Strasse 23 46487 Wesel                                 Anmeldung: Gudrun Motzny Tel. 02803/802569  gudrun@natur-heiler-zentrum-salvia.de


Sonntag 05. November 2017    19:00 – 22:30 Uhr

„Aman Arda“   Burgberg 3 99831 Creuzburg
Anmeldung: Amarita Wulf Tel: 0157/31572531 aman-arda@web.de

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Montag 06. November 2017     18:30 – 22:00 Uhr

„Oase der Ruhe“  Hauptwachstrasse 10 /2.OG     96047 Bamberg                                                       Anmeldung: Tel.: 0951-50 90 72 33 E-Mail: info@oasederruhe.net

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Dienstag 07. November 2017              19:30 – 23:00 Uhr

„Galerie 561“ Freie Akademie Landshut e. V.   Kramergasse 561, 84028 Landshut                     Anmeldung: Markus Wimmer  Tel:0871-25472     www.freie-akademie-landshut.de

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Mittwoch 08. November 2017             18:30 – 22:00 Uhr

Ranum Bavaria  Rannahof 4     94110 Wegscheid                                                                        Anmeldung:    Wölfl Josef info@ranum-bavaria.de oder 0171-7939681

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Donnerstag 09. November 2017          19:00 – 22:30 Uhr

„Noah‘s Arche“   Heilig-Geist-Hof 3     85435 Erding
Anmeldung: Rainer Schulte Tel: 08122-9442990 info@noahsarche.de

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Freitag 10. November 2017               20:00 – 22:30 Uhr

Buchhandlung Dannheimer Kempten