Archiv der Kategorie: Fotografie

Magische Pflanzenbilder

Eine Kollektion edel gerahmter Naturmotive, die den Betrachter dazu inspirieren, über das eigene Dasein nachzudenken und auf einer tieferen Ebene in Verbindung zur Natur zu treten.

Die Kollektion für eine Ausstellung umfasst die 4 Jahreszeiten mit jeweils maximal 4 Motiven
Zu jedem Bild gibt es eine Textkarte.

Details:                                                                                                                                                        Scharfer Fotodruck in Laborqualität                                                                                                      Passepartout mit Schrägschnitt
Individueller Dekorrahmen
Kristallklare Acrylglasscheibe
Aussenmaße 440 x 440 mm
Stückpreis 69,00 € (inkl.Versand und Mwst.)

Bedingungen:                                                                                                                                                    Die für die Ausstellung gewählten Exemplare werden mit Proforma-Rechnung angeliefert. Sie können verkauft oder im Anschluss in Originalverpackung wieder zurückgeschickt werden. Verkaufte Bilder werden nach Abzug von 20% Verkaufsprovision zur Zahlung fällig.

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Winterbilder

 

Endlichkeit

Die Auflösung vor der Neugeburt

Schwarzpappel

„Fürchte dich nicht vor Verlust und Leere, denn der Wandel trägt das Leben“ Dieses Bild spricht den Teil in uns an, der gerne so bleiben möchte, wie er ist. Das Alte schenkt dem Neuen Raum. Dies ist der Übergang in eine neue Dimension!

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Aufbruch

Pioniere des Lebens

Trompetenflechte

„Wir blasen das Signal zum Aufbruch“ Es ist der nahende Frühling, der hier angekündigt wird.  Eine klare Ausrichtung auf das Kommende lässt Perspektiven wie von selbst entstehen und ein größeres Ganzes hinter all dem Werden erkennen.

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Führung

Von der Wiege bis zur Bahre

Froschlöffelwurzel

„Sei ganz im Hier und Jetzt und ehre das, was dich dorthin geführt hat“   Vergangenheit mit starken Gefühlen im Gepäck, wiegt schwer. Sie zu würdigen, macht es leichter und wahr ist ehedem immer das, was als Wahrheit erfahren wird.

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Anker

In Beziehung und Verbindung stehen

Herbstanemonensaat

„Lasse dich auf dein inneres Selbst ein und verbinde dich mit deinem Urgrund“  Schutz und Orientierung findet der Mensch am besten in sich selbst. Jedes Gefühl von Mangel kann auf geistigem Wege aufgelöst werden. Mit einer Vision der Fülle ist das Kommende gesichert.

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Frühlingsbilder

 

Initiation

Die ganze Wahrheit erkennen

Junger Tannenzapfen

„Es ist sinnvoll, sich auf das Wesentliche auszurichten, denn das verleiht Flügel“ Mit  gesammelter Ausrichtung auf die Mitte wird ein beständiges Wachstum gewährleistet. Ein großer Schritt hin zu Selbstbestimmung. So kann Zuversicht und Vertrauen  entstehen.

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Flügelschlag

Neue Impulse kommen

Weinspross

„Über innere Bilder meldet sich die Intuition als Stimme aus der geistigen Welt“ Es ist als würden die Engel winken. Daraus können neue Kräfte wachsen und das Handeln wird von Herzblut durchströmt. Dahinter wird ein starker Wille nach Entfaltung spürbar.

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Weisheit

Das luftige Wesen entdecken

Schlehdornblüten

„Erkenne die Leichtigkeit als die andere Seite der Schwere und nimm beides an“ Ebenso geht es um das Maß zwischen Bewegung und Ruhe.  Die Leichtigkeit des Seins rückt einfach nur in den Mittelpunkt der Wahrnehmung, damit die Seele sich in die Lüfte schwingen kann.

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Kraftquelle

Die Energie wird freigesetzt

Löwenzahnblüte

„Finde heraus, was für dich wichtig ist und gehe achtsam mit Deiner Energie um“ Aus der Erkenntnis, dass alles EINS ist, können ungeahnte Energien freigesetzt werden, die vorher im Kampf gebunden waren. Es ist eine explosive Kraft, die beherrscht werden will.

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Sommerbilder

 

Zuwendung

Eine hilfreiche Hand ausstrecken

Melissenblüte 

„Schau genau hin, ob deine schützenden und bewahrenden Fähigkeiten wirklich nützen“ Hier geht es um Freiheit und die liegt im Loslassen. Es erlaubt Beständigkeit in einer dem Leben zugewandten Haltung und ist die Vertrauensgrundlage für alles.

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Narrenfreiheit

Neue Blickwinkel erkunden

Gierschblüten

„Das Augenmerkt nicht auf die Hindernisse  richten, sondern  darauf, was dich weiterbringt“ So kommt man schneller von der Stelle, wenn es eng wird. Vielseitigkeit schafft Bewegung und oft sind es die verrückten Ideen, die uns erlauben, beherzt voran zu gehen.

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Enthüllung

Das Ziel anvisieren und Fülle leben

Zwiebelblüte

„Nähere dich dem Bild der Vollkommenheit als die höchste Form deines Daseins“ Das Vertrauen in den evolutionären Impuls darf ganz im Vordergrund stehen. Da ist eine Kraft, die bereitsteht und auf ihre Nutzung wartet.

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Trance

Der entrückte Blick

Muskatellersalbeiblüte

„Vertraue dem inneren Meister, auch wenn der Verstand  dem Weg nicht folgen mag“ Es wird Neuland betreten und braucht den Impuls, sich auf unbekanntes Territorium zu wagen. Dort ist es möglich, sich mit der Quelle allen Seins zu verbinden.

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Herbstbilder

 

Brückenschlag

Zwischen Himmel und Erde

Weihrauchzeder

„Löse dich aus dem Netz der Verflechtungen und betrachte das Ganze von oben“ Der Schritt in eine neue Dimension darf in Klarheit erfolgen. Das Alte kann nicht mitgenommen werden. Wenn die Fesseln gelöst werden, kann Transparenz als Erleuchtung erfahren werden

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Grenzgebiet

Der Spalt zwischen den Welten

Alter Holunderstamm

„Fühle wie es ist, sich auf einem Grenzgebiet zu bewegen und nicht zu wissen, was geschieht“ Grenzen haben estwas mit Abtrennung zu tun. Das Bestreben, eine Brücke zu schlagen, zielt auf die Vereinigung ursprünglich verbundener Teile, als Übergang zwischen den Welten.

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Energiereserven

Die eigenen Kapazitäten nutzen

Zaubernuss

„Besinne dich auf das, was dich nährt und dir gut tut dann hilft dir das Universum“ Man wächst über seine Grenzen hinaus und ist doch vor Überanstrengung geschützt. Sich seine eigene Kraftquelle zu erschliessen, garantiert Eigenständigkeit.

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Zeitzeuge

Auf das Wesen der Dinge schauen

Moose

„Du gewinnst alle Zeit der Welt, wenn du sie aus neutraler Perspektive betrachtest“  Hier sind die Wandler des Lebens am Werk und erschaffen fruchtbaren Boden für das, was kommen will. Im Werden und Vergehen pulsiert das Leben und in jedem Augenblick liegt die Zeit.

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Magic!

mein Rundgang durch die Naturatmosphäre dieses Augenblicks, hat jede Menge kleiner Wunder zutage gefördert.

Da war die Wahrnehmung, das Neue wird aus dem Alten hervorgehen. Das hat mir der Holunder zugeflüstert oder die Zaubernuss hat mit einen Motivationsschub gegeben, noch kreativer in die Welt der Imaginationen einzusteigen.

Wie kleine Elfchen auf Samtpuschen kommen die Blüten des immergrünen Geissblatts daher und verkünden mit hell-zitronig-blumig-süßen Aroma, dass das Neue in Kürze in die Welt gebracht werden wird. Da liegt so etwas wie frohe Erwartung und zugleich auch ein respektvoller Umgang mit dem Alten, das den Boden bereitet hat, in der Luft.

Es ist wunderbar, sich auf die Sprache der Natur einzulassen und diese feinen Signale aufzufangen!

In meinem Buch IMAGINATIONEN sind diese Planzenportraits auch eine Quelle für tiefer gehende Information

Lichtreflektionen

Heute bot sich an, mit der neuen Räuchermischung LICHT LEBEN zu experimentieren.

Es ist mal wieder ein kalter Sonnentag, der mich in den Zaubergarten lockt. Ich folgte einer ziemlich spontanen Ansage, dies mit Kamera zu tun und dabei auf Lichtreflektionen zu achten.

Die dabei entstandenen Aufnahmen, sprechen für mich Bände:

Da sind Gestalten, die sich sonnen unter eisblauem Firmament ihre warmen Mäntel tragen (Mammutbaum und Sicheltanne). Sie sind sich ihrer selbst als Hüter an der Schwelle bewusst. Jede auf ihre Weise, wie eins und zwei. Sie sagen:

Lebe deine Individualität, tue dies aber in Gemeinschaft mit dem Anderen!

Der Kirschlorbeer ist ziemlich robust und seine lederne Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht sehr effektiv. Er sagt mir:

Versucht, nichts vor euch selbst zu verbergen. Das Licht verstärkt die Dunkelheit im Inneren.

Ein Gebilde von amorpher Erscheinung ist das trockene Schilf. Es schluckt regelrecht das Licht und verwandelt es in Wärme. Seine Botschaft ist:

Immer locker bleiben, dann kriegt das Leben dich nicht klein.

Die Wassergeister haben sich zurückgezogen und die Silberhaut der zarten Eisfläche schluckt und reflektiert das Licht zugleich. Hier schauen sie manchmal aus dem Eis heraus und sagen sowas wie:

Nehmt es wie es kommt und gebt den Dingen ihre Zeit. Hauptsache es kommt.

Eine Makroaufnahme von den Mammutbaumspitzen zeigt, wie ein starker Zusammenhalt aussieht. Hier ist Sippenkraft angesprochen. Das Licht hebt sie hervor. Sie sagt:

Zusammen gehen wir durch dick und dünn!

Die vereiste Kette hat dann richtig gezogen. Ihre vom Eis eingeschlossenen Kettenglieder wurden in der Reflektion des Lichtes zu menschlichen Wesen, die sich gegenseitig beim Aufstieg helfen. Das vom Dach tropfende Wasser, auf dem vorgegebenen Wege zu Eis gefroren, liefert eine elementare Projektion der menschlichen Gemeinschaftsaufgabe. Die Wirkkraft dieses Bildes finde ich enorm.

Die Räucherung begleitet mich ganz wunderbar, während ich diese Erlebnisse aufschreibe  und ich empfinde das Aroma in allen Stadien zutiefst unterstützend. Intensiv und subtil zugleich beflügelt LICHT LEBEN die Phantasie.

Ein Aufruf zur Selbstliebe

Ein eisig-sonniger Tag, Rauhreif auf dem Rasen und die Stürme der Rauhnächte haben ihre Spuren hinterlassen. Schönheit im Schilf sehe ich in der Anmut, wie dessen sterbende Blätter dort in einer Gebärde von Absichtslosigkeit gefallen sind und dies auch zum Ausdruck bringen.

Mit ihrer Flexibilität sind sie stets ein willkommener Spielgefährte des Windes gewesen, der sie letztlich dort abgelegt hat. Noch immer kann ich darin, wie sie dort liegen, die Signatur des Windes erkennen.

Buchstäblich mit der letzten Rauhnacht sind die sausenden, brausenden, extrem wasserreichen Nächte vorüber und heute ist ein strahlend heller Sonnentag mit blauem Himmel und einigen Minusgraden. Das hat mich in den Zaubergarten gelockt. Hi hi …kicherte Kurt, der Wächterwichtel am Eingang, „wer was sehen will, muss eben genau hinschauen und nicht nur sich selbst reden hören.“

Das abgefallene Laub liegt wie ein Mantel auf der Erde, um junge Pflänzchen vor dem Frost zu schützen.

Ich bin auch einigermaßen erstaunt, wie sich die zarten Eisenkrautblätter immer noch grün am Stiel halten. Der Pflanzenhelfer hat mir immer Durchsichtigkeit vermittelt und geholfen, das zu sehen, was im Inneren wirkt.

Das Lorbeerbäumchen habe ich dieses Jahr gut verpackt, um gegen Frost und Wildverbiss diesmal besser gerüstet zu sein. Da bin ich froh, denn der Pflanzenhelfer: … verhilft uns, Verneinung zu überwinden und die Pforten der Wahrnehmung am Tor der Zuversicht im rechten Augenblick zu öffnen um zu Reife und Vollendung zu gelangen. Genau das wünsche ich jetzt auch sehr gerne für diese Pflanze. Ich habe bereits gesehen, wie sie an diesem Ort in zehn Jahren stehen wird.

Mein abschließender Blick auf die von der Sonnen bestrahlte Schilfwand, bleibt an einem interessanten Schattenbild hängen, dessen Bedeutung ich zu ergründen suche, bevor mir bewusst wird, dass es sich um meinen eigenen Schatten handelt. Dabei wird mir klar, wie wichtig es ist, mich selbst mit den Augen der Liebe zu betrachten. Insbesondere dann, wenn ich meinen eigenen Schatten anschaue.

Pilzphänomen Judasohr

In meinem Infobrief zur Wintersonnenwende kam ein wesentlicher Impuls von diesem Pilz und irgendwie wollte er wohl in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.
 
Das Judasohr Auricularia polytricha Familie: Ohrlappenpilzartige (Auriculariales)
Synonyme: Waldohr, Baumohr, Wolkenohrpilz, Holunderschwamm
 
Ich ging also in den Zaubergarten, um diesen schmackhaften Pilz (als chinesischer Morchel bekannt) zu ernten. Dabei ist meine volle Konzentration auf Erscheinungsbild und Körperstruktur dieses ohrartigen Pilzwesens ausgerichtet, um seine Schönheit zu sehen. Das ist für mich die adäquate Haltung, um in Kontakt zu treten. Dann fallen mir Worte ein und in diesem Falle war es die Aussage:
 
…oft hört ihr nur das, was ihr hören wollt!
 
Wenn ich diesen Satz auf das „Hören“ der Pflanzenbotschaft anwende, wird’s richtig lustig. Eigentlich höre ich sie ja auch nicht wirklich sondern sehe sie mit inneren Augen.
Meine Aufgabe liegt darin, die Worte zu finden, die innerlich empfangene Botschaft irgendwie zu formulieren.
Wenn mir das Judasohr so etwas erzählt, dann muss ich mich ganz darauf einlassen, um den Zusammenhang zu erweitern. Das ist spannend. Zunächst einmal erstaunt mich sein knorpelartiger Charakter. Der Bezug zum Wasser ist da offenbar sehr ausgeprägt. Er kann es festhalten und ebenso gut loslassen. Er sitzt fest am Baum, lässt sich aber auch gut pflücken. Auf die Witterungsverhältnisse kann er sich hervorragend einstellen und große Trockenheit macht ihm nichts aus. Er zieht sich zusammen und wird ganz stabil und fest und erlangt wieder seine knorpelweiche Gestalt, sobald es feuchter wird. Die Regulation von Feucht- und Trockenzuständen und damit verbundene Widerstandskraft ist also sein Spezialgebiet!
Die Signatur weist auf  Pumpenmembrane oder sowas wie Herzkammern hin. Mein Sufilehrer Jabrane sagte mal, das Herz sei direkt mit dem Ohr verbunden und man müsse auf seine innere Stimme lauschen,
 
Ich habe im Zuge weiterer Recherchen entdeckt, dass er in der TCM  – Mu-Ehr genannt – der vielleicht wichtigste „Vitalpilz“ unserer Breitengrade ist. In meiner unmittelbaren familiären Umgebung sind kürzlich mit Vitalpilzen sehr positive Erfahrungen gemacht worden und jetzt heißt es hier:
 
Der Pilz verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, ist entzündungshemmend und stabilisiert unser Immunsystem. Er gilt als immunisierend, stärkend, kräftigend. Bei der Cholesterinregulierung senken die Inhaltsstoffe auf ganz natürliche Weise den Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins, während das „gute“ HDL-Cholesterin geschont wenn nicht sogar stabilisiert wird. Als Ergebnis davon treten in Regionen Südostasiens, wo Auricula zum täglichen Speiseplan zählt, deutlich weniger Fälle von Herzinfarkten und Thrombosen auf als in Landstrichen, wo es nicht verzehrt wird. (Zitat:www.passion-pilze-sammeln.com)
Dies ist besonders interessant weil ich diesen Pilz zunächst zum Räuchern, aber offenbar jetzt auch zum Verzehr im Zusammenhang mit der Wintersonnenwendfeier nutzen sollte. Da Inge eine Suppe machen wollte, wird’s jetzt halt eine asiatische.
Und so habe ich die Pilzernte zum Trocknen in den Dörrapparat gelegt.
Getrocknet  hat er eine extrem widerstandsfähige Struktur und raschelt im Behälter. Natürlich lässt er sich so auch hervorragend im Mörser zu Pulver verreiben, um als Vitalpilz eingenommen zu werden.
Seine „Botschaft“ musste im spirituellen Sinne etwas mit Erweiterung der Wahrnehmung zu tun haben, um sich nicht zu schnell mit einem Zustand zu identifizieren, weil der eigene Wille viel zu oft ferngesteuert wird. Nicht nur von den Medien, auch unsere Prägungen suggerieren Positionen, von denen wir meinen, dass wir es so wollen. Er weist uns also darauf hin, das Ohr offen zu halten, um den Rastern der fixierten Vorstellungen zu entkommen. Damit bringen wir unser Leben energetisch in Fluss und vermeiden Blockaden.
In diesem Sinne auf wunderbare Rauhnächte!

Zu einem bedeutsamen Schritt geführt

… hat mich die Nachricht einer spirituellen Freundin in Resonanz auf meinen Samhain-Infobrief, den ich hier für interessierte Menschen öffentlich machen möchte. Ich fühle, dass dies wichtig ist, weil diese Maisgeschichte einen großen Kreis anspricht und bewegt. Als ich Marions  Päckchen mit einer Reihe dieser wundervollen Regenbogenmaiskolben öffnete, ist mir wahrlich das Herz aufgegangen.

Ob es Marions persönliche Geschichte ist oder die von Carl „White Eagle“  Barnes, dessen Cherokee-Wurzeln  ihm das Wissen seiner Vorfahren nahe brachten, beide berühren mich gleichermaßen.

Carl’s spiritueller Weg, der auch zu dem Namen „White Eagle“  führte, bildete sich in den Zeremonien, die mit Pflanzung, Ernte und Ehrung der Saat alter Maissorten und damit verbundener Überlieferung einher ging. Er beobachtete immer mehr traditionelle Körner, die plötzlich in der Ernte auftauchten nachdem sie für viele Stämme seit Generationen verschwunden waren. Er präsentierte sie den „Elders“ dieser Stämme und half ihnen damit ein Stück weit ihre kulturelle und  spirituelle Identität zurück zu bekommen. Ihr „Corn“  war aufs Engste verbunden mit Blutlinie, Sprache und die Wahrnehmung ihrerselbst. Im Dienst dieser Sache wurde für Carl die innere Natur der Maispflanze und ihrem mystischen Bezug zum Menschen immer wesentlicher, führte zu tiefen Einsichten und machte ihn zu einem anerkannten Lehrer, dessen Weisheit im Laufe der Jahre sehr viele Menschen inspiriert hat und von ihm in drei Worten zusammengefasst wurde:

Die Saat erinnert

Er war es, der im Jahr 2012 diesen einzigartigen Regenbogenmais wiedergefunden hat, der unter der Bezeichnung „glass gem“  heute jeden Bewahrer alter Saatsorten begeistert.

Für mich steht das Verbindende unter uns Menschen ganz im Vordergrund meiner Arbeit und somit ist die Vereinigung der Unterschiede zu einem wundervollen Ganzen ein großartiges Bild, das von diesem Regenbogenmais ausgeht. Die Resonanz zum „Stamm der vielen Farben“ ist spürbar und ich werde diesen Mais im kommenden Frühjahr reichlich pflanzen, um diese wertvollen Körner ab November 2018 verteilen  zu können. Das ist für mich eine Form, zur Verbreitung des Friedens in der Welt beizutragen .

Mich hat die Beschäftigung mit der Mais-Thematik auch dazu bewegt, einen großen Bergkristall im Rahmen des Ausbildungsabschlusswochenendes am vergangenen Sonntag im Bachlauf des Zaubergartens zu platzieren, um die Energie von Transparenz, Öffnung und Liebe durch das fliessende Wasser in die Welt tragen zu lassen.

Rauhnächtliche Anwandlung

 

Ich spüre Leere in mir, mit der ich nur schwer umgehen kann. Ich registriere die Forderung an mich selber, etwas sinnvolles zu tun, um mein Dasein zu rechtfertigen und es fehlt mir der entscheidende Impuls. Irgendwie dümple ich dahin und schlage die Zeit tot mit Handlungen, denen Hand und Fuß fehlt. Es ist die 11. Rauhnacht und ich entscheide mich, eine magische Pflanzenkarte zu dieser Wahrnehmung meiner selbst zu ziehen.

herbst-baumpilze

Es taucht ein Herbstkarte auf, die Baumpilze (Trametes versicolor Nr.29) auf. Sie sind überschrieben mit „Zersetzung“ -Helfer des Übergangs-

Dazu folgt die Erklärung:

Mit diesem Begriff kannst du etwas Gutes und etwas Schlechtes verbinden. Dir steht die ganze Skala der Bewertung zur Auswahl und du darfst selber entscheiden, was es für dich bedeutet. Dem Zersetzungsprozess wohnt ein alchimistisches Wesen inne. Wie es sich zeigt, hängt von den persönlichen Erfahrungen ab. Du darfst genau hinschauen, welche deiner Prägungen, reif für eine Auflösung sind.

Damit kann ich schon mal eine Menge anfangen. Ich weiß jetzt erst einmal, dass ich diese Leere als notwendigen Bestandteil eines Wandlungsprozesses sehen kann. Es geht um die Prägung, die reif für eine Auflösung ist. Und ich weiß genau, um welche Prägung es sich handelt: Leistung zu bringen!

Da taugt mir dann auch die Affirmation:

Wandel schreckt mich nicht. Ich lasse ihn zu und erkenne die Schönheit in der späten Phase eines lebenden Kunstwerks.

Es ist sehr entspannend, in mir selber die Schönheit eines lebenden Kunstwerks in seiner späten Phase sehen zu dürfen ;-). Das lässt mich schmunzeln und alle Anspannung schmilzt zusammen wie das Eis in der Sonne.

Daraus leitet sich das Ziel ab:

Im Vertrauen auf die stetige evolutionäre Perspektive der Schöpfung, kann der bewusste Mensch in großer Gelassenheit voran schreiten.

Ja auch die Gelassenheit kann ich jetzt ganz deutlich spüren und merke, wie die Magie der Karte ihre Kraft entfaltet.

Da kann mich dann auch die Naturbotschaft nicht mehr schocken:

Baumpilze sind immer Boten einer ins Haus stehenden Hinfälligkeit des Baumes. Oft findet man sie in einer Polarität zum Verfall, wenn sie gleichzeitig das Abwehrsystem einer der Auflösung widerstrebenden Körperlichkeit aktivieren. Sie zeigen sich in malerischen bis bizarren Formen und haben magische Kräfte.

Denn was hier gesagt wird, entspricht dem natürlichen Lauf der Dinge, der im Alter von 67 Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wie setze ich die mir verbleibende Zeit sinnvoll ein? Das scheint hier eine berechtigte Frage zu sein. Ich erkenne jetzt allerdings auch die Analogie für mich: So wie der Pilz (Phomopsis spp) das alte Adlerholz befällt und die Bildung des zauberhaften Resinoids bewirkt, um dem Verfall entgegen zu wirken, stehen mir natürliche Kräfte zur Seite, die mich ganz entspannt nach vorne blicken lassen.

Zersetzung ist immer auch Neuordnung.

Geist der Bäume

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unter dem Titel „Geist der Bäume“ hat  Frank Hageneder ein umfassendes Werk mit diffrenzierter Beschreibung der feinstofflichen Naturwesen verfasst und hat sich bei Radio Evolve kürzlich mit dem Philosophen Tom Steininger unterhalten. Wer mag, kann es sich im Archiv  anhören.

Link zum Archiv

Kurz vor diesem Interview hatte ich noch in einem evolutionären Dialog („co-creation lab“ angeleitet durch Tom Steininger) meine Erfahrung zu einer Kombination aus Baum-Meditation und nachfolgendem Austausch nach evolutionären Dialog-Kriterien geschildert. Im Rahmen dieses Experiments manifestierte sich nämlich die Sicheltanne auf besondere Weise. Verschiedene Teilnehmer hatten mit übereinstimmenden Wahrnehmungen mit diesem Baum meditiert. Der Geist dieser Tanne war bei dem Dialog danach tatsächlich greifbar im Raum! Das war beeindruckend. Dass kurz danach dieses Interview erfolgte, hat mich als Synchronizität berührt.

Das Buch geht in Druck!

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Ich habe die intensivste Arbeitsphase hinter mir: Feintuning beim Layout und immer wieder Korrekturen… aber jetzt ist diese Phase vorbei und die Belichtungsdaten gehen an die Druckerei…uff…das wäre geschafft! Ich freue mich auf das Resultat, denn „Imaginationen“ ist ein stimmiges Buch geworden, das meine Arbeit mit Pflanzen- und Naturwesen in Wort und Bild gut zum Ausdruck bringt. Alle, die es bestellt und damit den Entstehungsprozess bei Startnext unterstützt haben, werden es zum Erntedankfest in den Händen halten. Ab dann kann es auch im flora perpetua shop bestellt werden.

 

Stand der Dinge

Liebe FreundInnen, Followers und Unterstützer meines neuen Buchprojekts,

wenn der Sommer momentan auch etwas auf sich warten lässt, befinde ich mich in der heißesten Phase des Projekts. ich habe noch ca. 30 Seiten zu schreiben, Korrekturen einzupflegen und den Aufbau des Buches zu vervollständigen, aber zumindest ist jetzt klar, mit welcher Druckerei wir arbeiten werden. Sicher sind es selbst gesetzte Ziele, wie die Abgabe der Druckunterlagen am 8. August, um 2 fertige Buchexemplare bis spätestens 20. September bei der Frankfurter Buchmesse einreichen zu können, da ich aber in solchen Dingen schonungslos konsequent mit mir selber bin, macht das keinen Unterschied. Ich kämpfe derzeit also mit der Zeit 😉 und sitzte nur noch am Computer, schreibe, suche Bilder, bastle am Layout, terminiere das Lektorat und versuche „to make ends meet“ wie der Engländer sagt. Da ist das suboptimale Sommerwetter dann eher von Vorteil.

Diese Gelegenheit will ich aber auch nutzen, nochmal ein herzliches DANKESCHÖN an alle Unterstützer des Projekts auszusprechen. Es ist ja per 21. Juni erfolgreich finanziert gewesen und mittlerweile sind wir auch an der Vorbereitung  zur Versendung der entsprechenden Produktpakete. Überall, wo ein Buch dabei ist, kann das natürlich erst zum Ende September erfolgen, wenn die druckfrischen Exemplare eingetroffen sind. Ich möchte Euch aber hier schon wissen lassen, dass ich auf der energetischen Ebene eine unglaublich gute und starke Unterstützung wahrnehme und total glücklich mit dem Verlauf des ganzen Projekts bin.

Herzliche Umarmung

ThomasMultimediagruß