Archiv für den Monat: Februar 2015

Magische Pflanzenbilder

Heute habe ich eine Mail erhalten, die mich sehr berührt. Erstaunlich ist die Synchronizität, da ich gerade meine Vortragsreise für den März vorbereite und dieses Buch/Kartenset ganz im Fokus des Vortrags sein wird. Spannend auch, dass gerade dieses Bild in der Einleitung meiner Ahnen-Vortragsreise vom November 2014 auftauchte, die ich aufgrund des Heimgangs meines Vaters absagen musste. (unter der Kategorie Video/Räucherrituale anzuschauen).

Sehr geehrter Herr Kinkele,
vor einigen Wochen kaufte ich mir Ihr Kartendeck, um meine Arbeit als Lebensberaterin damit zu bereichern .
Vor wenigen Tagen verstarb meine Tochter plötzlich und unerwartet . Neben meinem Schreibtisch ist ein kleiner Altar mit Bildern meines Kindes . Ich versuchte mit Ihr in Kontakt zu treten und wollte wissen , wie es Ihr geht . Ich sagte zu Ihr , sie solle mir über meine Karten antworten.
Ich zog eine Karte aus dem Stapel . Es ist die Nummer 31 Brückenschlag .
Ich bin trotz großem Schmerz glücklich , dass ich Ihr Deck erworben habe .
Mit freundlichen Grüßen
————————–
Ps. Ich kommuniziere nun täglich so mit ihr.

Herbst-Weihrauchzeder

Brückenschlag

– Zwischen Himmel und Erde –

Einen Zustand zu verlassen, an den man sich gewöhnt hat, ist nicht leicht. Du klebst unter Umständen auch an den Fäden, die du selber gesponnen hast. Der Schritt in eine neue Dimension kann aber nur in Klarheit erfolgen und das Alte kann nicht mitgenommen werden.
Vielleicht gibt es noch etwas, von dem du dich bewusst trennen sollst, auch wenn es dir so sehr vertraut erscheint. Schau auf das, was du hinterlässt, denn das ist und bleibt dein Werk, auch wenn du gehst.

Affirmation:
Ich werde immer schwereloser und bleibe dennoch mit allem verbunden. Ich löse mich aus dem Netz der Verflechtungen und schaue es von oben an.

Ziel:
Der Rückzug in eine ungebundene Betrachtung ist unglaublich heilsam. Das Lösen aller Fesseln ermöglicht es, Transparenz zu erfahren. Das kommt einem erleuchteten Zustand nahe.

Naturbotschaft:
Die Weihrauchzeder hat einen Duft, der Geist und Seele verbindet und alte Lasten auflösen kann. Die Fähigkeit, neue Möglichkeiten visionär zu erfassen, wird in starkem Maße von ihrem aromatischen Rauch unterstützt.

Der Weg

Ich freue mich über jeden Menschen der meine Website besucht und sich für die Inhalte meiner Arbeit interessiert. Im umfassenden Sinne geht es mir um Bewusstsein, denn das ist doch die große Aufgabe der menschlichen Entwicklung.  Dafür bedarf es einer umfassenden und sensiblen Wahrnehmung all dessen, was um uns herum geschieht.

WegIch gehe den Weg des Duftes und lasse mich von der Pflanzenwelt führen. Aber die ganze Natur ist belebt und das grosse Ganze zeigt sich immer wieder im Kleinsten. Welcher Stein springt dich an, welches Tier erscheint urplötzlich in deinem Gesichtsfeld und was kommt in der Brise zum Ausdruck, die sanft oder aggressiv durch Baumkronen und Schilf zieht? Welche Energie liegt in der Luft? Wie hängt das eine mit dem anderen zusammen?  Ich spüre sehr deutlich, wenn meine innere Haltung die Wahrnehmung begrenzt. Alles , was geschieht, hängt damit zusammen, wie stark ich meinen Eigenwillen zurück nehmen und meinen Blick weiten kann.

Da ist mir die Aussage des alten Zen-Meisters SOSAN nahe:

Der erhabene Weg ist in seinem Wesen großmütig.
Er ist weder schwierig noch leicht. Aber jene mit
begrenztem Blick sind furchtsam und unentschlossen.
Je schneller sie eilen, desto langsamer kommen sie voran.
Und das Anhaften und Greifen ist nicht auf bestimmte
Bereiche begrenzt. Selbst das Anhaften an die Idee
der Erleuchtung lässt in die Irre gehen.
Lass einfach die Dinge ihren eigenen Weg gehen.

Link

Pflanzenhelfer-Musik

Dies ist eine Hörproben-Querschnitt des Musikprojekts, das aus Zusammenarbeit mit meinem Musikerfreund Frank Tschöke entstanden ist. Es ist eine Musik, die in Verbindung mit aromatischen Räucherungen steht  und von den Pflanzenhelfern inspiriert wurde.

Der wohl interessanteste Aspekt dieser Musik liegt darin, dass sie den Hörer in die inneren Bilderwelten führt. Ganz besonders eignet sie sich auch als Hintergrundbegleitung bei kreativer Arbeit. Es scheint, als würden die Pflanzenhelfer die Entfaltung des kreativen Potenzials besonders fördern.

Für weitere Details zu den Musiken der 9 Pflanzenhelfer Weisser Salbei, Zedernholz, Palo santo, Muskatellersalbei, Lavendel, Eisenkraut, Kiefer, Pfefferminze und Kalmuswurzel einfach auf die untere CD klicken.

Paracelsus-Räucherung

Der große Arzt und Mystiker Theophrast Bombast von Hohenheim lebte und wirkte im 16.Jahrhundert unter dem Namen Paracelsus und erfährt heute eine große Renaissance bei vielen Menschen, die auf der Suche nach alternativen Heilungswegen sind. Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang das Werk „Die Kräuterkunde des Paracelsus“ von Olaf Rippe und Margret Madejsky.
Als „Spiritualis“ bezeichnete Paracelsus den Heiler, der die Kräfte der Magie nutzt. Dazu gehört das Wissen um die geheimen Kräfte der Natur, die in Blüten, Kräutern und Wurzeln enthalten sind. Man muss die wesenhafte Intelligenz erspüren, von der die Pflanzen beseelt werden. Dabei ist die Ursache der Störung, die es im Menschen zu beheben gilt, auch auf der energetischen Seite, also im feinstofflichen Bereich, zu finden.
Paracelsus hat großen Wert auf die Erfahrungen des volkskundlichen Kräuterwissens gelegt. Weit mehr als auf den damaligen Wissensstand der Ärzteschaft, der sich in erster Linie immer noch auf die klassische 4-Säfte-Lehre (Temperamente) des Galenus von Pergamon (129- ca. 200 n.C.) gründete.
Der Zahl Neun kommt im Zusammenhang mit dem Hexeneinmalein (3×3), im Brauchtum als Schlüsselzahl zu den okkulten Kräften in der Natur, auch für ihn eine besondere Bedeutung zu. Sie gilt als die Zahl des Mondes und beherrscht damit das rhythmische Prinzip des biologischen Werdens und Vergehens. G.I.Gurdjieff sagte zum Thema Mond : „Der Einfluss des Mondes auf alles Lebende zeigt sich in allen Geschehnissen auf Erden. Der Mond ist die hauptsächlichste oder besser, die nächste, die unmittelbare Bewegkraft all dessen, was im organischen Leben auf Erden vorgeht. Der mechanische Teil unseres Lebens hängt vom Mond ab, ist ihm unterworfen. Wenn wir in uns Bewusstsein und Willen entwickeln, können wir der Macht des Mondes entrinnen.“ (Ouspensky/Auf der Suche nach dem Wunderbaren)Polarität

Wenn wir unter Verwendung der Zahl Neun Bewusstseinsarbeit in engem Kontakt zur organischen Welt betreiben, dann haben wir ein starkes Werkzeug zur Verfügung. Das spiegelt sich im Brauchtum durch rituelle Verwendung von neunerlei Kräutern und Hölzern.  Auf diesen Säulen ruht der Tempel der 9-Pflanzen-Magie.

Ens spirituale, die „Kraft der Geister“, nannte Paracelsus eine der fünf Gewalten (Entien), die Ungleichgewicht im Menschen erzeugen. Es handelt sich dabei um Probleme, die aus psychosozialen, somatischen und magischen Einflüssen resultieren können. Diesen kann mit Ritual, Geistheilung und Seelenarbeit begegnet werden. Das Räuchern bezeichnete Paracelsus als ein probates Mittel. Inspiriert von der paracelsischen Lehre habe ich  Räucherungen zusammengestellt, die auf seelische Harmonie und den Aufbau von Urvertrauen ausgerichtet sind.

AUSLEITUNG – Räuchermischung

Paracelsus empfahl, sich von Teilen zu trennen, die nicht mehr nützlich sind. Pflanzen vermitteln diesen Impuls auf der psychisch-seelischen Ebene durch feines Verdampfen auf dem Räucherstövchen. Dies ist ein Prozess, der in der Regel nicht in einer Sitzung vollbracht werden kann. Hier handelt es sich um die energetische Spur, die im geistig-seelischen Bereich gelegt wird. Wir müssen zunächst herausfinden, was nicht mehr gebraucht wird. Dazu gehört eine Sondierung des psychischen Geländes. Welche Lasten schleppen wir mit uns herum? Das ist die Arbeit und bedeutet Konfrontation. Obwohl die Lasten uns behindern, können wir sie nicht sofort greifen, denn sie sitzen uns im Nacken.

Wenn wir eine willentliche Entscheidung treffen und bewusste Anstrengung unternehmen, müssen sie sich letztlich zeigen. Gurdjieff nannte es „absichtliches Leiden“. Man muss bereit sein, das Unangenehme zu ertragen, um es auflösen zu können. Es muss im wahrsten Sinne des Wortes „verdaut“ werden, bevor es ausgeschieden werden kann.
Diese Ausleitung toxischer Elemente aus der Wahrnehmung unserer selbst, ist die Vorstufe zu ganzheitlicher Heilung. Eine rituelle Räucherung wird hier mehrere Stufen durchlaufen.

Räuchermischung-Ausleitung.jpg

Eine leicht schwefelige Note meldet den Sulfur-Aspekt mit heißem Charakter (Galgant 8, Asant 6 und Ingwer 1). Es ist der Schweiß, den es braucht, um die Gifte zu lösen und auszuschwemmen. Süße Noten gesellen sich dazu, denn auch Ausleitung kann Genuss sein, so wie Arbeit im besten Falle auch Vergnügen bereitet. Weiche Transformations-Elemente werden von Holunderblüte und Linde an den zwei Punkten zugesteuert (9+2), die besondere Sensibilität kommunizieren.

Schwingungsbild-Ausleitung.jpg

Die kleine Flamme strahlt mit Sonnenkraft aus der Mitte nach außen und lässt den Evolutionsweg in der grünen Farbe der Hoffnung und des neuen Lebens langsam aber sicher sichtbar werden.

Ritual:
Da die Energie der Absicht folgt und sich zumeist das, was uns seelisch belastet, in körperlichen Symptomen niederschlägt, räuchern wir, um unser Herz zu reinigen. Wir leiten die geistigen Gifte aus. Ich schlage eine rituelle Vorgehensweise in drei Schritten vor.

Im ersten Schritt wird das Terrain sondiert. Während uns der aromatische Duft begleitet spüren wir in uns hinein, um Notiz von all dem zu nehmen, was uns gedanklich belastet.
Es mögen Sorgen im täglichen Leben, Probleme in Partnerschaft oder Familie sein, über die wir grübeln und die uns beschäftigen, wenn wir einen Moment zur Ruhe kommen. Ganz gleich welcher Art die Zusammenhänge sind, sie belasten unsere Gegenwart.
Wir lassen diese Gedanken an unserem inneren Auge vorüberziehen, ohne sie irgendwie zu bewerten. Wir beobachten sie nur, schauen an, woher sie kommen und was ihre besonderen Eigenschaften sind.
Wenn es gelingt diesen Zustand der gelassenen, neutralen Betrachtung zu erreichen und eine Zeit lang zu halten, beenden wir die Innenschau, schreiben die Erfahrung nieder (wenn wir allein arbeiten) oder berichten der Person, die uns vielleicht bei dem Ritual begleitet und das Ergebnis für uns notiert. Wir sammeln die inneren Eindrücke und halten sie fest, ohne nach einer unmittelbaren Lösung zu suchen. Wir erlauben der Gedankenlast zunächst, einfach da zu sein und bewusst zum Ausdruck zu kommen.

Der zweite Schritt wird ebenso mit aromatischem Duft eingeleitet, den man sich direkt mit einer Feder zufächelt. Jetzt geht es um die Gefühle, die von der Gedankenlast ausgelöst werden. Wieder geht es ausschließlich um eine neutrale Feststellung und nicht etwa darum, diese Gefühle zu rechtfertigen oder zu verurteilen. Wie reagieren wir auf die Last, was tut sie mit uns? Versuchen wir sie abzuwehren oder nehmen wir sie fatalistisch hin? Bereitet sie uns vielleicht sogar quälende Lust? All dies gilt es wieder neutral aufzunehmen und festzuhalten. Im Feedback auf die emotionale Befindlichkeit versuchen wir, uns zu vergegenwärtigen, in welcher Weise diese Gefühle eine toxische Last sind. Was macht sie giftig für uns? Fühlen wir uns vielleicht minderwertig, nicht geliebt, überflüssig oder unfähig?
Alles, was uns in unserem Sein abqualifiziert ist letztlich toxisch für Herz und Seele, weil es uns abschneidet von der Großartigkeit des Daseins.

Mit dem dritten Schritt setzen wir die Ausleitung der geistigen Gifte in Gang.
Begleitet vom aromatischen Duft atmen wir Lichtkraft ein, warten einen kleinen Moment, lassen sie innerlich bei der Gedankenlast irgendwo andocken und atmen Sorge, Enge und Dunkelheit aus. Mit dem nächsten Atemzug nehmen wir Vertrauen in uns auf, mit der Last in Kontakt kommen und atmen Zweifel und Unsicherheit aus. Mit dem dritten Einatmen lassen wir Freude und Inspiration an die Last und atmen Unlust und Lethargie aus.
Dies wiederholen wir beliebig oft und lassen das Ritual ausklingen.

Aromaberatung mit Duft-Test

Ihren persönlichen Duft entwickeln

Nase

Es ist ein sehr spannender Prozess, sich die Rezeptur für die eigene, ganz individuelle Duftmischung nach dem Ennearom-System zu erschnüffeln. Wir versenden dazu Riechstreifen mit ätherischen Düften, die nach einem Fragebogen ermittelt und im ersten Schritt zugeschickt werden. nach genauer Anleitung führen Sie dann einen Dufttest durch, der dann die Grundlage für die Komposition bildet. Es ist so etwas wie Ihr „Seelenöl“, das dabei erstellt wird.

Zaubergarten

Die Pflanzenwelt offenbart uns die Schönheit einer jeden Jahreszeit und ihre vielschichtigen Duftbot- schaften machen es leicht, Herz und Geist zu öffnen und gemeinsam mit dem Körper in heilende seelische Gefilde zu gelangen.

 

Zaubergarten

Hier in Tremsbüttel haben wir einen physischen Ort und einen ideellen Raum geschaffen, um mit den Kräften der Natur in diesem Sinne zu wirken und laden interessierte Menschen herzlich ein den Platz aufzusuchen, wo diese Arbeit der feinen Wahrnehmung vermittelt wird.

Ein Duft – ein Gefühl

Was ich immer wieder betone:

Der riechende Mensch ist ein fühlendes Wesen.  Doch nicht nur das.  Aromatische Pflanzendüfte können uns unterstützen, mit unserer Umwelt, unserem Geist und mit unserer Seele in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Sie helfen uns zu wachsen.

Viele Pflanzen produzieren ätherische Öle. Diese dienen ihnen zur Kommunikation und spiegeln ihre Persönlichkeiten. Die freigesetzten Düfte helfen den Pflanzen zu überleben, sie dienen dem Schutz und der Fortpflanzung.

Pflanzen produzieren ätherische Öle

Solche Duftbotschaften wirken auch auf uns, sie stellen eine Beziehung vom Pflanzencharakter zum Menschen und seiner Persönlichkeit her.  Die psychologische  Aromatherapie baut auf die Pflanzenkräfte, um den Menschen in seinem Umfeld zu stabilisieren und aufzubauen.  Dabei hilft uns die Wahrnehmung von Düften, Erkenntnis über uns selbst zu erlangen. Die Resultate kommen subtil in der Folge dieser Arbeit und inspirieren den aufgeschlossenen Menschen, auf dem Weg der Bewusstwerdung weiter zu gehen.

Aglais_urticae